Fünf Tage nachdem der Preis für einen Bitcoin wieder die Marke von 70.000 US-Dollar übersprungen hat, hat er jetzt auch die 80.000 US-Dollar geknackt. Damit ist die mit Abstand wichtigste Kryptowährung unerwartet wieder so viel wert wie für wenige Tage im Mai und davor zuletzt im Januar. Verantwortlich für die tagelange Kursrallye sind laut Expertinnen und Experten verschiedene Entwicklungen, darunter aber vor allem neue Sorgen um den US-Dollar, die Alternativen regelmäßig beflügeln. Profitiert hat davon etwa auch der Goldpreis. Zudem kam der Kurssprung so plötzlich, dass zahlreiche Wetten auf einen niedrig bleibenden Bitcoin-Kurs aufgelöst werden mussten, was den Kursanstieg nur noch weiter in die Höhe trieb, weil Leerverkäufer Bitcoin erwerben mussten.
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Sorge um den US-Dollar
Ausgelöst wurde die jüngste Rallye vergangene Woche von der Ankündigung des US-Finanzministeriums, das laufende Anleiherückkaufprogramm zu erhöhen. Das sei als Signal gewertet worden, dass die US-Regierung weiterhin nicht vorhabe, „die harte Arbeit der Reduzierung des Defizits anzugehen“, fasst Bloomberg jetzt zusammen. Deshalb drückte die Ankündigung die Renditen von Staatsanleihen nach unten und schickte den US-Dollar auf ein Mehrmonatstief. Anleger und Anlegerinnen sind deshalb auf alternative Werte ausgewichen, darunter auch Kryptogeld und da nicht nur den Bitcoin (plus 23 Prozent in sieben Tagen). Ein noch größeres Plus verbuchten in dem Zeitraum etwa Ethereum (plus 31 Prozent) und XRP (plus 50 Prozent).












