Die Krypto-Leitwährung Bitcoin hat nach einer sommerlichen Durststrecke einen spektakulären Ausbruch erlebt. Der Kurs stieg erstmals seit Anfang Juni wieder über die Schwelle von 70.000 US-Dollar und markierte in der Spitze ein Hoch bei rund 72.000 US-Dollar. Seit dem vergangenen Freitag verzeichnet die wichtigste Cyberdevise damit ein Plus von mehr als elf Prozent.

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Experten führen diesen plötzlichen Boom vor allem auf eine Kombination aus geldpolitischen Signalen, politischem Rückenwind und einer massiven Liquidierungswelle an den Terminmärkten zurück. Dort hatten risikobereite Investoren auf sinkende Bitcoin-Kurse gewettet und große Verluste erlitten.

US-Regierung sorgt für fröhliche Stimmung an Kryptomärkten

Ein wesentlicher Treiber war die Ankündigung des US-Finanzministeriums, das laufende Anleiherückkaufprogramm zu erhöhen. Diese Maßnahme drückte die Renditen von Staatsanleihen nach unten und schickte den US-Dollar auf ein Drei-Monats-Tief. In der Folge wichen Anleger verstärkt in alternative Sachwerte aus.