Der Preis für einen Bitcoin ist am Montag deutlich unter die Marke von 70.000 US-Dollar gefallen und hat damit eine zwischenzeitliche Rallye beendet, die ihn im Mai sogar wieder über die Marke von 80.000 US-Dollar gehievt hat. Mitverantwortlich für den jüngsten Kursverfall ist offenbar der US-Softwarehersteller Strategy, der seit Jahren in großem Umfang Bitcoin erworben und jetzt zum ersten Mal seit 2022 einige wenige davon verkauft hat. Zwar geht es nur um 32 von insgesamt mehr als 840.000 Bitcoin, die Strategy besitzt, trotzdem markiert der Verkauf eine Trendwende: Seit 2020 hat das US-Unternehmen Bitcoin fast ausnahmslos erworben, insgesamt hält es inzwischen mehr als 4 Prozent des Gesamtbestands.

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Laut Bloomberg hat sich der Wind für die mit Abstand wichtigste Kryptowährung aber schon vor dem Verkauf durch Strategy gedreht, vor allem ETFs hätten sich zuletzt abgewendet. Hinzu käme die anhaltende Unsicherheit über die Entwicklung im Nahen Osten und die Schließung der Straße von Hormus, für die kein Ende absehbar sei. Laut der Finanznachrichtenagentur wurden in den vergangenen zwei Wochen fast 3,5 Milliarden US-Dollar aus dem Bitcoinmarkt abgezogen. Nachdem der Preis für einen Bitcoin am Wochenende noch über 73.000 US-Dollar gelegen hat, ist er bis zum heutigen Mittwoch nun auf etwas mehr als 66.000 US-Dollar gefallen. Allein in den vergangenen 24 Stunden ging es um mehr als 6 Prozent nach unten.