Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage: Muss man neue Kleidung vor dem ersten Tragen eigentlich waschen?Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Gewitter können faszinierend sein und zugleich auch unheimlich. Aber wie gefährlich sind sie wirklich und woran lässt sich erkennen, wie nah ein Gewitter ist? In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es darum, wie Donner entsteht, wie sich die Entfernung eines Gewitters anhand von Blitz und Donner abschätzen lässt und warum Blitze nicht zufällig einschlagen. Zu Gast ist der Hochspannungsexperte Christian Paul von der Universität der Bundeswehr München.Warum Blitze nicht zufällig einschlagenBlitze sind faszinierend und können innerhalb von Sekunden Temperaturen von mehr als 30.000 Grad erreichen. Doch wie entsteht ein Blitz überhaupt? In einer Gewitterwolke sorgen starke Auf- und Abwinde dafür, dass Eiskristalle und Graupelkörner immer wieder zusammenstoßen. Dabei werden elektrische Ladungen getrennt: Im oberen Bereich der Wolke sammeln sich eher positive, im unteren eher negative Ladungen. Wird der Spannungsunterschied schließlich zu groß, kommt es zu einer elektrischen Entladung – dem Blitz. Dabei sucht sich der Blitz nicht einfach zufällig seinen Weg. Nähert sich ein Blitz der Erde, steigt auch dort das elektrische Feld an. Besonders hohe und spitze Objekte können dadurch sogenannte Fangentladungen ausbilden. Deshalb werden beispielsweise Kirchtürme oder Windräder eher getroffen als niedrigere Gebäude in ihrer Umgebung. Auch in den Bergen ist das Risiko erhöht, wenn man sich auf einem exponierten Punkt befindet.Was passiert bei einem Blitzeinschlag?Der Blitzkanal wird durch den Stromfluss extrem heiß. Die Luft darin erhitzt sich innerhalb von Millionstelsekunden und dehnt sich explosionsartig aus. Dadurch entsteht ein Überschallknall – der Donner. Weil Licht wesentlich schneller ist als Schall, sehen wir den Blitz sofort, während der Donner erst später bei uns ankommt. Die Zeit dazwischen lässt sich deshalb nutzen, um die Entfernung eines Gewitters grob abzuschätzen: Drei Sekunden entsprechen ungefähr einem Kilometer. Direkte Blitzeinschläge in Menschen sind selten, können aber schwere Verletzungen verursachen. Fließt der Blitzstrom durch den Körper, kann es zu starken Verbrennungen und Herzproblemen kommen. Auch ein Einschlag in der Nähe kann gefährlich sein, etwa durch die sogenannte Schrittspannung. Dabei entsteht zwischen den Füßen eine elektrische Spannung, wenn diese unterschiedlich weit vom Einschlagpunkt entfernt sind. Deshalb sollten die Füße bei einem Gewitter möglichst eng zusammenstehen.Warum ist ein Blitz nicht immer lebensgefährlich?Ein Blitzschlag kann schwere Verletzungen verursachen, bedeutet aber nicht automatisch, dass ein Mensch daran stirbt. Entscheidend ist unter anderem, welchen Weg der Strom durch den Körper nimmt. Trifft der Blitz beispielsweise den Kopf, kann ein Teil des Stroms über die feuchte Hautoberfläche abfließen. Trotzdem können dabei starke Verbrennungen entstehen. Fließt der Blitzstrom durch den Körper, kann er außerdem das Herz beeinflussen. Die Folgen reichen von Verbrennungen bis hin zu Herzrhythmusstörungen. Wie schwer die Verletzungen sind, hängt unter anderem davon ab, wie viel Strom durch den Körper fließt und welchen Weg er nimmt.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.