Im Visier sind jene Visa, die Einreisende genutzt haben, um dann Asyl in den USA zu beantragen. »Diese Arten von Visa werden unter der klaren Voraussetzung ausgestellt, dass sie für Personen bestimmt sind, die beabsichtigen, in ihr Heimatland zurückzukehren«, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, dem »Wall Street Journal«. Es gehe darum, die »Nichteinwanderungsvisa von Ausländern zu identifizieren und zu widerrufen, die unter dem Vorwand, kurzfristige Besucher zu sein, in die Vereinigten Staaten eingereist sind, dann aber Asyl beantragen, um dauerhaft hier zu bleiben«.
Überprüfung versus AbschiebungAuch die Nachrichtenagentur AP hatte darüber berichtet. Zwei US-Regierungsvertreter sagten der AP, die Widerrufe würden nicht zwangsläufig zu einer sofortigen Abschiebung führen. Die meisten derjenigen, deren Asylverfahren derzeit noch anhängig sind, würden neu eingestuft, verlören jedoch ihren Status als Geschäfts- oder Tourismusreisende, sagten die Regierungsvertreter, die die Dokumente kennen.













