Stand: 24.08.2026 • 18:48 Uhr
Mitten im russischen Angriffskrieg feiert die Ukraine ihre Unabhängigkeit. Präsident Selenskyj pocht auf die Stärke seines Landes - und erhält weitere Rüstungshilfe der EU und aus Großbritannien.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing die Gäste aus dem Ausland auf dem Platz vor der Sophien-Kathedrale im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dort ehrte Selenskyj auch Soldaten und freiwillige Helfer der Armee, einige von ihnen posthum.
Selenskyj sagte, die ukrainische Unabhängigkeit sei aus einem Traum von Freiheit entstanden. "Das ist der Traum, das Leben selbst zu gestalten, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder nicht der Asphalt unter jemandes Stiefeln sind, unter jemandes Panzern, unter jemandes Imperium. Heute können wir hier eine Tatsache verkünden, bewiesen durch die Kraft und die Standhaftigkeit unserer Leute in diesem Krieg", so Selenskyj. "Die Ukrainer werden sich nicht unterwerfen." Die Botschaft: Eine Kapitulation komme nicht in Frage.
Großveranstaltungen waren nicht geplant an diesem Unabhängigkeitstag, wegen der Gefahr von Luftangriffen. Zentrales Ereignis in Kiew war ein Galakonzert am frühen Abend in der Oper. Außerdem gab es landesweit kleinere Veranstaltungen, neben Konzerten etwa Handwerkermärkte und Marathonläufe. Viele Menschen müssen arbeiten, arbeitsfreie Feiertage sind in der Ukraine wegen des Kriegs abgeschafft.












