Raphaël Glucksmann will Frankreichs Präsident Macron nachfolgen und eine linksliberale Alternative zu Mélenchon sein. Seine Chancen gelten als gering.
Raphaël Glucksmann: Kandidat für die Sozialdemokraten bei Präsidentschaftswahl in Frankreich
Lafargue Raphael/imago
Frankreichs bekannte Fernsehjournalistin Léa Salamé nimmt beim Sender France 2 eine Auszeit. Dieses Mal nicht für einen Schwangerschaftsurlaub, der Grund sind die politischen Ambitionen ihres Partners Raphaël Glucksmann. Wenn er einen Wahlkampf führt, darf sie nicht wie bisher das politische Tagesgeschehen kommentieren. Sie gibt ihrem Gefährten den Vortritt. Wer weiß, vielleicht wird sie ja als Nachfolgerin von Brigitte Macron Frankreichs nächste „First Lady“?
Nun hat Glucksmann am Sonntagabend auf dem privaten ersten Kanal TF1 in offizieller Weise bestätigt, dass er bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Frühling antreten will. Diese Kandidatur steht für ihn schon lange fest, auch wenn er sie noch bei den „Primärwahlen“ formell absegnen lassen möchte, die von den Sozialisten und anderen „gemäßigten“ linken Parteien im Oktober organisiert werden.










