In Krisen und undurchschaubaren Lagen, wenn sich Neues, noch Unbegriffenes zeigt, florieren historische Analogien. Wer im Nebel herumirrt, zieht bekannte Linien weiter. Dann werden verstreute Ähnlichkeiten gesammelt und zu vertrauten Ursachenketten zusammengestoppelt. Solche Analogien folgen mehrgliedrigen bekannten Ablaufmustern, während Vergleiche im Einzelnen auch Unterschiede sichtbar machen könnten. Der Vergleich ist ein Erkenntnisinstrument, die Analogie ein sicherer Weg in die Täuschung.
Was taugen historische Analogien? Zur Debatte um die AfD und „neuen Faschismus“
Wird sich die AfD integrieren wie einst die Grünen? Droht ein neues 1933? Warum Prognosen aus der Vergangenheit selten weiterhelfen.







