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Wahl-O-Mat: Welche Parteien zur Berlin-Wahl 2026 am besten zu Ihnen passen Am 20. September findet in Berlin die nächste Abgeordnetenhauswahl statt. Der Wahl-O-Mat zeigt Ihnen, welche Partei am ehesten Ihre Interessen vertritt. Welche Wahl-Tools gibt es noch?

Der Wahl-O-Mat kann bei der Wahlentscheidung helfen. Foto: bpbBerlin. Am 20. September wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Im Wahlkampf geht es vor allem um die Themen Wohnen und Mieten, eine funktionierende Stadtverwaltung, Mobilität sowie Bildung, Kultur- und Sportpolitik.Wer wissen will, welche Partei in Berlin am ehesten die eigene Position vertritt, dem hilft der Wahl-O-Mat. Mit dem Frage-und-Antwort-Tool vergleichen Sie zu verschiedenen Themen Ihre eigene Position mit den Positionen der zur Wahl stehenden Parteien.Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Wahl-O-Mat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus (AGH) und können ihn direkt benutzen.Wahl-O-Mat zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2026Den Wahl-O-Mat für die Wahl in Berlin finden Sie hier:Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?Zunächst bewerten Sie Aussagen zu landespolitischen Themen, indem Sie jeweils auf „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ klicken. Zudem können Sie Antworten, die Ihnen sehr wichtig sind, höher gewichten.Anschließend wertet der Wahl-O-Mat aus, welche Partei in Berlin Ihren Positionen am nächsten steht. Sie können Ihre Antworten auch im Detail mit den Antworten der Parteien abgleichen. Der Wahl-O-Mat dient dabei lediglich als Hilfsmittel und nicht als Wahlempfehlung.Wie entstehen die Thesen und Antworten?Ein unabhängiges Team entwickelt die Thesen des Wahl-O-Mat und wählt sie aus. Es besteht aus jungen Wählerinnen und Wählern aus Berlin, Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Journalismus und Bildung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).Das Team legt den zur Abgeordnetenhauswahl zugelassenen Parteien 80 Thesen mit der Bitte um Antwort vor. Danach wählt es 38 Thesen für den Wahl-O-Mat aus, die sowohl wichtige Themen der Wahl aufgreifen als auch von den Parteien kontrovers beantwortet wurden.Die Parteien werden an der Erstellung und Auswahl der Thesen nicht beteiligt. Sie verfassen und autorisieren nur ihre Antworten und die Begründungen. Es werden alle zur Abgeordnetenhauswahl zugelassenen Parteien zur Teilnahme eingeladen.Wer steckt hinter dem Wahl-O-Mat?Der Wahl-O-Mat wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) angeboten. Sie ist eine Behörde des Bundesinnenministeriums und verfolgt eigenen Angaben zufolge das Ziel, „das demokratische Bewusstsein in der Bevölkerung zu fördern und die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland zu motivieren und zu befähigen, mündig, kritisch und aktiv am politischen Leben teilzunehmen“.Eine politisch ausgewogene Haltung in der Arbeit der bpb kontrolliert ein Kuratorium, das sich aus 22 Mitgliedern des Deutschen Bundestags zusammensetzt. Zudem unterstützt ein wissenschaftlicher Beirat aus bis zu zwölf Sachverständigen die bpb bei grundsätzlichen Angelegenheiten.Den Wahl-O-Mat gibt es bereits seit 2002. Das Onlinetool wird mit jeweils aktuellen Informationen vor Land- und Bundestagswahlen sowie vor den Wahlen des Europäischen Parlaments veröffentlicht.Wann ist die Wahl in Berlin und ab wann ist der Wahl-O-Mat verfügbar?Gewählt wird in Berlin am Sonntag, den 20. September. Die Wahllokale sind dann zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Für alle, die nicht in einem Wahllokal vor Ort wählen können, besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Der Wahl-O-Mat für die Wahl des Abgeordnetenhauses wird nach Angaben der bpb ab dem 24. August zur Verfügung stehen.Was sind Alternativen zum Wahl-O-Mat für die Wahl des Abgeordnetenhauses?Der Wahl-O-Mat ist nicht die einzige Orientierungshilfe für alle Unentschlossenen. Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz bietet als Informationsangebot den sogenannten Sozial-O-Mat an, mit dem sich Wählerinnen und Wähler über Positionen von Parteien zu sozialpolitischen Themen informieren und diese miteinander vergleichen können.Die Diakonie hat nach eigenen Angaben alle Parteien, die zur Wahl zum Abgeordnetenhaus antreten, zu Themen wie Wohnen, Gesundheit und Pflege, Armut und Gesellschaft, Zuwanderung und Integration sowie Kinder und Jugend befragt und um Stellungnahme gebeten. Demnach antworteten zwölf Parteien; fünf Kleinstparteien gaben aus Ressourcengründen keine Antwort.Die Online-Wahlhilfe Party-Check wurde für die Europawahl 2024 entwickelt und für die Bundestagswahl 2025 weiterentwickelt. Interessierte können anhand von 15 bis 20 Fragen berechnen lassen, wie stark ihre politischen Positionen mit denen der Parteien übereinstimmen. Der Party-Check versteht sich als wissenschaftlicher Partei-Test, der den Wahl-O-Mat ergänzt. Er basiert auf der neutralen Analyse unabhängiger Politikexpertinnen und -experten.Beim Wahl Swiper werden Übereinstimmungen mit den Parteien anhand von Fragen errechnet, die Interessierte zuvor mit einem Wisch beantworten konnten.Welche Parteien sind zur Berlin-Wahl zugelassen?Nach der Wahl konstituiert sich ein neues Abgeordnetenhaus, das Landesparlament von Berlin. Es ist das 20. Abgeordnetenhaus in der Landeshauptstadt. Ein neues Abgeordnetenhaus wird alle fünf Jahre gewählt; der Wahltermin für 2026 wurde Anfang Juni 2025 vom Senat beschlossen. Das Wahlgebiet des Landes ist Angaben des Landeswahlleiters zufolge in 78 Wahlkreise eingeteilt, die wiederum für die Stimmabgabe in Wahlbezirke eingeteilt werden.In der aktuell laufenden Wahlperiode sind im Abgeordnetenhaus in Berlin 159 Abgeordnete vertreten. Davon gehören 157 fünf Parteien an, und zwei Abgeordnete sind fraktionslos. Auf die Parteien entfallen folgende Mandate: Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 52, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 36, Bündnis 90/Die Grünen 33, Die Linke 20 und Alternative für Deutschland (AfD) 16.Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September treten 17 Parteien an. Welche Parteien auf den Stimmzetteln stehen, entschied der Landeswahlausschuss Berlin in seiner Sitzung am 24. Juli.Neben den fünf bereits im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien wurden nach Angaben des Landeswahlleiters folgende Landeslisten zugelassen: Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW), Deutsche Kommunistische Partei (DKP), Die Urbane. Eine Hiphop Partei, Freie Demokratische Partei (FDP), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Partei des Fortschritts (PdF), Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die Partei), Partei Mensch Klima Tierschutz (Tierschutzpartei), Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP) und Volt Deutschland (Volt). In einzelnen Bezirken treten außerdem Heimat und B* (Bergpartei) an.Mit welchen Spitzenkandidaten treten die Parteien an?Die CDU war zunächst mit dem amtierenden Regierenden Bürgermeister Kai Wegner als Spitzenkandidat in den Wahlkampf in Berlin gezogen. Rund zehn Wochen vor der Wahl, am 10. Juli, zog Wegner seine Spitzenkandidatur jedoch zurück – als Konsequenz aus einer monatelangen Debatte um falsche Angaben über sein Krisenmanagement nach dem großen Stromausfall Anfang des Jahres im Berliner Südwesten. Seine Nachfolge tritt Finanz- und Kultursenator Stefan Evers an.Die SPD tritt bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus mit Steffen Krach als Spitzenkandidaten an. Der studierte Politikwissenschaftler war von 2016 bis 2021 Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in Berlin. Seit November 2021 ist er Regionspräsident der Region Hannover.Mit einem Spitzenduo ziehen die Berliner Grünen in die Wahl zum Abgeordnetenhaus: Auf Platz eins steht Bettina Jarasch, auf Platz zwei Werner Graf. Jedoch geht Graf und nicht Jarasch als Kandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters ins Rennen – anders als bei den Wahlen 2021 und 2023. Graf gehört seit 2021 dem Abgeordnetenhaus von Berlin an und ist seit 2022 Co-Vorsitzender der Grünen-Fraktion. Jarasch war von 2021 bis 2024 Bürgermeisterin für Berlin und Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz.Die Linke führt Elif Eralp auf Platz eins ihrer Landesliste. Eralp hat Rechtswissenschaften studiert und gehört dem Abgeordnetenhaus von Berlin seit 2021 an. Die AfD zieht mit der promovierten Architektin Kristin Brinker in den Wahlkampf zur Abgeordnetenhauswahl – bereits zum dritten Mal. Brinker sitzt seit 2016 im Berliner Landesparlament und ist Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner AfD. Der Rechtsanwalt und Berliner FDP-Vorsitzende Christoph Meyer soll die Liberalen zurück ins Landesparlament führen. Erstmals seit ihrer Gründung tritt das BSW bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus an – mit Alexander King und Michael Lüders.Wer darf bei der Abgeordnetenhauswahl 2026 wählen?Wahlberechtigt sind laut dem Abgeordnetenhaus alle, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben, am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind und in Berlin seit mindestens drei Monaten ununterbrochen ihren Wohnsitz haben. Doch es gibt auch die Möglichkeit, vom aktiven Wahlrecht ausgeschlossen zu werden: Die Entscheidung darüber treffen Richterinnen und Richter.Rund 2,5 Millionen Wahlberechtigte sind am 20. September in Berlin dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Seit 2023 dürfen in der Landeshauptstadt auch 16- und 17-Jährige wählen. Bei der vergangenen Wahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 waren es je 2.431.776 Wahlberechtigte.Wahl in Berlin: Wie läuft die Briefwahl ab?Mit der Briefwahl können Sie schon vor dem Wahltermin abstimmen. Die Briefwahl können Sie elektronisch mit einem QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder in der Briefwahlstelle des Bezirks beantragen. Die Wahlbenachrichtigung erhalten alle Wahlberechtigten bis zum 30. August per Post. Verwandte Themen BerlinAfDBSWBundestagswahlCDUDeutschlandDie Briefwahlunterlagen können bis Freitag, 18. September, 15 Uhr, beantragt werden. Sie müssen spätestens am Sonntag, 20. September, um 18 Uhr, beim zuständigen Bezirkswahlamt eingegangen sein.Wann steht das Ergebnis der Abgeordnetenhauswahl 2026 fest?Die Wahllokale in Berlin schließen am 20. September um 18 Uhr. Im Anschluss daran werden Prognosen, Hochrechnungen und Ergebnisse veröffentlicht. Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt