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Kommentar: Zuschläge nur in Boom-Branchen? Eine gute Idee Vor der Tarifrunde schlagen IG-Metaller mehr Differenzierung vor: Beschäftigte bei gut verdienenden Panzer- oder Flugzeugherstellern sollen mehr verdienen. Das birgt Risiken, könnte aber die Transformation erleichtern.

Beschäftigte in der Autoindustrie: Mehr Differenzierung beim Lohn. Foto: dpaLokalfürsten der IG Metall sind vorgeprescht und schlagen für die große Tarifrunde im Herbst deutlich mehr Differenzierung vor. Nur Beschäftigte prächtig verdienender Hersteller von Waffen, Flugzeugen, Energie- oder Medizintechnik sollen einen Aufschlag bekommen. Das würde erheblichen Druck aus den Verhandlungen für die rund vier Millionen Beschäftigten der größten Industriebranche nehmen, die zu den schwierigsten in der Geschichte werden dürften.Der allgemeine Abschluss könnte mit diesem Schritt geringer ausfallen und damit vor allem die darbenden Autobauer und ihre Zulieferer schonen. Alternativ kann man natürlich auch noch stärker nach unten differenzieren, also Problembetrieben mehr Abschläge zugestehen.Mehr Differenzierung ist allerdings für Gewerkschaften nicht ohne Risiko: Je weniger das Prinzip „Nur gemeinsam sind wir stark“ gilt, weil am Ende einige mehr profitieren als andere, desto stärker leidet die Kampfkraft der immer noch größten Gewerkschaft der westlichen Welt. Mittelfristig kann die Strategie der Differenzierung zu einer Aufsplitterung des Flächentarifvertrags führen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt