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Kommentar: Der Luxus in der Autoindustrie und wie er sich schockfrosten ließe Autoarbeiter bekommen 44 Prozent mehr Gehalt als der Schnitt. Das ist wahrer Luxus in der Krise. Doch es gibt eine Möglichkeit, bei den Tarifverhandlungen im Herbst aufeinander zuzugehen.
Protest der IG Metall: Gewerkschaftsmitglieder mit Privilegien Foto: Focke Strangmann/dpa„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ Wenn die IG Metall im September zu einem bundesweiten „Automobil-Aktionstag“ aufruft, sollte sie sich an das Zitat von Albert Einstein erinnern. Natürlich haben die Automanager ihren Anteil daran, dass Tausende von Stellen in der Branche verloren gehen. Auch die Politik muss sich in die Verantwortung nehmen lassen, die glaubte, das deutsche Geschäftsmodell billiger Energie und starker Exportzahlen würde nie enden.Doch die aktuellsten Zahlen zu den Privilegien der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nehmen auch die Gewerkschaften in die Pflicht. Laut Statistischem Bundesamt verdienen Beschäftigte bei Autobauern in Deutschland inklusive Sonderzahlungen im Schnitt 92.893 Euro brutto pro Jahr. Das sind 44 Prozent mehr als der Durchschnitt von 64.441 Euro. Das ist wahrer Luxus in der Krise.Das Argument, in der Autobranche werde eben produktiver als in anderen Branchen gearbeitet, stimmt auch nur noch zum Teil. Jeder Kfz‑Mitarbeiter produziert in diesem Jahr 5,8 Fahrzeuge. Das sind vier Prozent mehr als 2019 – aber deutlich weniger als zum Höchststand 2011 von 8,2 Fahrzeugen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt






