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Iran-Krieg: Iran meldet Fund von großem Erdgasfeld im Süden des Landes Live-Blog Iranischer Präsident will Pattsituation überwinden +++ Iran gewährt irakischen Öltankern Passage durch Straße von Hormus +++ Syrischer Präsident erwartet baldige Gespräche mit Israel +++ Der Newsblog.

Iranische Industrieanlagen nahe dem Gasfeld „South Pars“: Der Iran hat im Süden des Landes ein neues, riesiges Erdgasfeld entdeckt. Foto: Abedin Taherkenareh/dpaIran weist US-Drohung mit Wirtschaftssanktionen zurückIrans Außenminister Abbas Araghtschi hat die Androhung neuer US-Sanktionen als Zeichen der Verzweiflung zurückgewiesen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte gedroht, die „härtesten Sanktionen der Geschichte“ gegen den Iran zu verhängen. Er will sich am Montagabend vor der Presse äußern. Araghtschi sagte in einem auf Telegram veröffentlichten Video, die USA seien verzweifelt. Washington müsse mit dem Iran respektvoll sprechen, um eine Lösung zu finden. „Alle ihre Aktionen - ob Blockaden oder andere militärische Schritte - sind gescheitert, und auch diese neue Sache von ihnen wird scheitern.“Iran: Haben großes Erdgasfeld im Süden des Landes entdecktDer Iran hat nach offiziellen Angaben im Süden der Provinz Fars ein neues Erdgasfeld mit Reserven von mehr als 212 Milliarden Kubikmetern entdeckt. Ausgehend von Schätzungen ließen sich voraussichtlich rund 161 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus dem Feld gewinnen, zitierten Staatsmedien am Sonntag Ölminister Mohsen Paknedschad. Da es sich um Süßgas handele, fielen zudem die Erschließungs- und Betriebskosten geringer aus. Süßgas enthält keinen oder nur wenig Schwefelwasserstoff und ist damit leichter zu verarbeiten.Die Entdeckung fällt in eine Zeit, in der der Iran mit den wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen Israel und die USA ringt. Die Regierung in Teheran setzt derzeit ihre Energieinfrastruktur instand, die durch Angriffe beschädigt wurde. Seit Kriegsbeginn Ende Februar ist die Erdgasproduktion um etwa 230 Millionen Kubikmeter pro Tag gesunken. Vor dem Konflikt hatte der Iran nach eigenen Angaben rund 650 Millionen Kubikmeter täglich gefördert. Im Juli hatte ein hochrangiger Regierungsvertreter erklärt, die Kapazität solle in den kommenden Monaten um etwa 100 Millionen Kubikmeter am Tag wiederhergestellt werden.Israelische Angriffe im Gazastreifen - Kind unter den TotenBei zwei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen kommen palästinensischen Angaben zufolge mindestens zwei Menschen ums Leben. Sieben weitere Personen werden demnach verletzt. Unter den Toten ist den Angaben zufolge auch ein vierjähriger Junge. Das israelische Militär teilt mit, es prüfe die beiden Angriffe.Iranischer Präsident will Pattsituation überwindenDer iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich dafür ausgesprochen, ausgehend von der Rahmenvereinbarung mit den USA auf eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten hinzuarbeiten. Derzeit befinde man sich in einer Pattsituation, in der weder Krieg noch Frieden herrsche, und die Absichtserklärung sei der beste Weg daraus herauszukommen, sagte Peseschkian in einer Rede, aus der die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Sonntag zitierte.