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Iran-Krieg: Kabinett will kommende Woche offenbar Einsatz in Straße von Hormus beschließen Live-Blog Trump kritisiert israelisches Vorgehen im Libanon +++ US-Friedensabkommen erlaubt Iran offenbar sofortigen Ölverkauf +++ Trump offen für Prüfung von Iran-Abkommen durch US-Kongress +++ Der Newsblog.

17.06.2026 - 08:25 Uhr aktualisiert Artikel anhörenMinenjagdboot: Die „Fulda“ könnte das Gebiet dem Bericht zufolge in bis zu zehn Tagen erreichen. Foto: Marcus Golejewski/dpaG7 wollen bei Umsetzung von USA-Iran-Deal helfenDie G7-Staaten begrüßten das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran für ein Kriegsende. Sie seien bereit, zu dessen Umsetzung beizutragen, teilen die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen in einer gemeinsamen Erklärung bei ihrem Gipfeltreffen im französischen Evian mit. Um die Energiesicherheit zu gewährleisten, wollen die G7-Länder zudem ihre Lieferwege diversifizieren, die Abhängigkeit von der Straße von Hormus verringern und ihre Energievorräte aufstocken.Kabinett will kommende Woche offenbar Einsatz in Straße von Hormus beschließen Die Bundesregierung hat die Bereitschaft zur Beteiligung etwa an der Minenräumung in dem Seeweg erklärt, diese aber unter anderem von einem Bundestagsmandat abhängig gemacht.G7: Iran-Deal bietet „historische Chance“Die G7-Staaten sehen in dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran eine „historische Chance„, Teheran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern. Der von US-Präsident Donald Trump erzielte Deal, der am Freitag von beiden Kriegsparteien unterzeichnet werden soll, könne „Frieden und Sicherheit für alle in der Region bringen“, heißt es in einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen im französischen Évian. „Wir unterstützen die Umsetzung des Abkommens und sind bereit, dazu beizutragen“, heißt es in der Erklärung der G7 weiter.In Bezug auf die Straße von Hormus bekräftigten die G7-Staaten, dass „das Recht auf ungehinderte und gebührenfreie Durchfahrt die Grundlage des internationalen Handels bildet“. Es seien nun Verhandlungen mit dem Ziel eines „umfassenden und weitreichenden“ Folgeabkommens nötig, um „die von Iran in der Region und darüber hinaus ausgehenden Bedrohungen“ anzugehen und „sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atomwaffe erlangt“, heißt es weiter. Trump kritisiert israelisches Vorgehen im LibanonUS-Präsident Donald Trump übt auf dem G7-Gipfel in Frankreich ungewöhnlich offene Kritik am militärischen Vorgehen Israels gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon. „Man muss nicht jedes Mal ein Wohnhaus zerstören, nur weil man jemanden sucht“, sagt Trump. In diesen Gebäuden seien viele Menschen, von denen nicht alle zur Hisbollah gehörten.US-Gericht stimmt vorerst Sanktionen gegen UN-Palästina-Expertin zuEin Berufungsgericht hat von der US-Regierung verhängte Sanktionen gegen die UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete vorübergehend zugelassen. Die Entscheidung ist Teil eines Klageverfahrens der Familie von Francesca Albanese gegen die Strafmaßnahmen. Die Berufungsrichter sehen die Sanktionen vorläufig während des Verfahrens als zulässig an, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte die Sanktionen gegen Albanese im Juli 2025 verhängt. Die USA werfen ihr Voreingenommenheit und Antisemitismus vor. Zentraler Vorwurf ist, dass sie sich mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Verbindung gesetzt habe, damit dieser gegen Staatsangehörige der USA oder Israels ermittle oder diese verhaftet würden.Irans Präsident: Diplomatische Chance nicht verstreichen lassenDer iranische Präsident Massud Peseschkian hat das Rahmenabkommen mit den USA, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll, als einen diplomatischen Sieg für sein Land bezeichnet. „Dementsprechend sollte man diese Chance, die das Land aus der aktuellen Lage herausführen könnte, nicht ungenutzt verstreichen lassen“, sagte Peseschkian laut der Nachrichtenagentur Isna. Solche Gelegenheiten seien begrenzt und würden sich nicht jederzeit erneut bieten, so der Präsident.Bericht: US-Friedensabkommen erlaubt Iran sofortigen ÖlverkaufDie Regelung umfasst demnach auch Dienstleistungen in den Bereichen Banken, Transport und Versicherungen, um die Geschäfte zu erleichtern.Iran fordert Israels Abzug aus „besetzten Gebieten“ im LibanonDer Iran fordert Israels Abzug aus den „besetzten Gebieten“ im Libanon. „Die Menschen im Südlibanon müssen in ihre Häuser zurückkehren“, erklärt der iranische Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf, der mit dem libanesischen Parlamentspräsidenten Nabih Berri am Telefon beraten hat, auf Telegram. Am Freitag wollen der Iran und die USA ein Abkommen unterzeichnen, um den Krieg zu beenden.Trump offen für Prüfung von Iran-Abkommen durch US-KongressUS-Präsident Donald Trump hat die Bereitschaft bekundet, das vereinbarte Rahmenabkommen mit dem Iran vom US-Kongress prüfen zu lassen. Ihm gefalle die Idee, es an den Kongress weiterzuleiten, sagte Trump am Dienstag am Rande des G7-Gipfels in Évian-les-Bains.