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Iran-Krieg: Iran – Haben US-Standorte als Reaktion auf Angriffe getroffen Live-Blog US-Vizepräsident Vance – „Gewalt wird mit Gewalt beantwortet“ +++ US-Militär greift nach Drohnenattacke auf Schiff Ziele im Iran an +++ Israel und Libanon einigen sich auf Rahmenabkommen +++ Der Newsblog.
27.06.2026 - 01:37 Uhr Artikel anhörenOman, Khasab: Handelsschiffe liegen in der Nähe von Khasab, einer Kleinstadt im Norden Omans, in der Straße von Hormus. Foto: dpaProteste in Beirut nach Rahmenabkommen mit IsraelNach der Einigung zwischen Israel und dem Libanon auf ein Rahmenabkommen ist es in der libanesischen Hauptstadt Beirut zu Protesten gekommen. Unterstützer der proiranischen Hisbollah-Miliz zogen am Abend und in der Nacht zu Fuß und auf Motorrädern durch die Stadt und riefen Protest-Slogans gegen das Abkommen, wie unter anderem der Fernsehsender LBC International und Augenzeugen berichteten. Straßen seien mit brennenden Reifen blockiert worden. Die Hisbollah fühlt sich nicht an das Rahmenabkommen gebunden. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu solle sich nicht darüber freuen, da es der libanesischen Regierung an verfassungsmäßiger Legitimität und Autorität mangele, um dessen Bedingungen durchzusetzen, hatte Hassan Fadlallah, ein Mitglied der Hisbollah-Fraktion im libanesischen Parlament, dem libanesischen Nachrichtenportal Al Mayadeen gesagt. Das Abkommen könne nur durch einen von den USA unterstützten Bürgerkrieg durchgesetzt werden. Die Hisbollah will demnach an ihren Waffen festhalten und sich jeglichen Regierungsmaßnahmen widersetzen, die sich aus dem Abkommen ergeben.Iran: Haben US-Standorte als Reaktion auf Angriffe getroffenAls Reaktion auf US-Angriffe auf den Iran haben die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nach eigenen Angaben zurückgeschlagen. Die Marineeinheiten hätten Standorte der US-Streitkräfte in der Region angegriffen, hieß es in einer Stellungnahme, die vom Staatsrundfunk verbreitet wurde. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Eine Bestätigung von US-Seite stand zunächst aus. US-Vizepräsident Vance: „Gewalt wird mit Gewalt beantwortet“Nach US-Militärschlägen gegen den Iran richtet US-Vizepräsident JD Vance eine deutliche Warnung an die Regierung in Teheran. „Gewalt wird mit Gewalt beantwortet“, teilt Vance auf der Plattform X mit. Zuvor haben die USA iranische Ziele angegriffen, nachdem ein Handelsschiff in der Straße von Hormus attackiert worden war. Wenn der Iran Meinungsverschiedenheiten über die Umsetzung der Absichtserklärung habe, könne er zum Telefon greifen, erklärt Vance weiter.Iranischer Politiker: Trump hält sich nicht an Verhandlungen und WaffenruheDer Leiter des nationalen Sicherheitsausschusses im iranischen Parlament wirft US-Präsident Donald Trump vor, sich nicht an die Prinzipien von Verhandlungen oder einer Waffenruhe zu halten. Die „rücksichtslose Verletzung der Waffenruhe“ werde aufseiten der USA zu „Rückzug und Bedauern“ führen, sagt er. Unterdessen sind die US-Angriffe im Iran nach Angaben eines US-Regierungsvertreters beendet, wie der Sender CNN berichtet.Weltschifffahrtsorganisation: Mindestens 2.500 Seeleute evakuiert Die Weltschifffahrtsorganisation IMO hat bis zur aktuellen Unterbrechung ihrer Mission in der Straße von Hormus etwa 2500 festsitzende Seefahrer evakuieren können. Die zu Wochenbeginn gestartete Mission habe mindestens 115 Schiffe umfasst, sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez. In Reaktion auf den Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman unterbrach die IMO die Evakuierung dann vorläufig. Dominguez erwarte nun zunächst Sicherheitsgarantien, bevor man die Aktion fortsetze. Das betroffene Schiff habe sich nicht auf Durchfahrt im Rahmen des IMO-Evakuierungsplans befunden. Die UN-Sonderorganisation hatte am Dienstag angekündigt, 11.000 Seeleute aus der Region zu evakuieren. Die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus war wegen des Iran-Konfliktes wochenlang faktisch blockiert gewesen. Laut Dominguez sind seit Beginn des Iran-Kriegs 14 Seeleute bei mehr als 40 Angriffen auf Schiffe gestorben.US-Militär greift nach Drohnenattacke auf Schiff Ziele im Iran anNach einem Drohnenangriff auf einen Frachter in der Straße von Hormus, mit dem der Iran nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe verletzt hat, haben die USA ihrerseits den Iran angegriffen. Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen seien beschossen worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs am Freitag auf der Plattform X mit.Hisbollah lehnt Vereinbarung abDie proiranische Hisbollah-Miliz fühlt sich nicht an das vom Libanon und Israel geschlossene Rahmenabkommen gebunden. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu solle sich nicht darüber freuen, da es der libanesischen Regierung an verfassungsmäßiger Legitimität und Autorität mangele, um dessen Bedingungen durchzusetzen, sagte Hassan Fadlallah, ein Mitglied der Hisbollah-Fraktion im libanesischen Parlament, dem libanesischen Nachrichtenportal Al Mayadeen. Das Abkommen könne nur durch einen von den USA unterstützten Bürgerkrieg durchgesetzt werden. Fadlallah erklärte, die Hisbollah werde sich jeglichen Regierungsmaßnahmen widersetzen, die sich aus dem Abkommen ergäben, an ihren Waffen festhalten und nicht zulassen, dass die Behörden dem libanesischen Volk ihren Willen aufzwingen. Er fügte hinzu, dass die Position des Iran klar bleibe und Teheran keiner Vereinbarung zustimmen werde, bevor Israel sich vollständig aus dem Libanon zurückgezogen habe.Israel und Libanon einigen sich offenbar auf RahmenabkommenIm Krieg zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz haben sich der Libanon und Israel Medienberichten zufolge auf ein Rahmenabkommen verständigt. Das berichteten unter anderem die „Times of Israel“ und die „Jerusalem Post“ unter Berufung auf ranghohe Beamte, nachdem Regierungsvertreter der beiden Nachbarländer unter US-Vermittlung mehrere Tage in Washington verhandelt hatten. US-Außenminister Marco Rubio berichtete am Freitag nach den Verhandlungen ebenfalls von der Unterzeichnung eines solchen Abkommens. Details zu inhaltlichen Vereinbarungen waren zunächst nicht bekannt. Bei den Gesprächen in Washington sollte die bestehende Waffenruhe zunächst gefestigt werden. Die libanesische Regierung will vor allem auch einen Abzug der israelischen Truppen erzielen. Israel verlangt wiederum eine Entwaffnung der Hisbollah. Die israelische Regierung hatte zuletzt mehrmals betont, erst bei einer vollständigen Entwaffnung der Hisbollah aus dem Nachbarland abzuziehen. Hisbollah-Chef Naim Kassim bekräftigte am Abend laut Al Jazeera, Israel habe keine andere Wahl und müsse den Libanon bedingungslos verlassen.Trump zu Hormus-Attacke: Iran hat Waffenruhe gebrochenUS-Präsident Donald Trump wirft dem Iran vor, gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen zu haben. Wie der Republikaner auf der Plattform Truth Social schrieb, startete der Iran mindestens vier Drohnenangriffe gegen Schiffe in der Straße von Hormus. Eine der Drohnen habe ein Frachtschiff getroffen. Der Frachter konnte demnach aber seine Fahrt trotz Schadens fortsetzen.Das US-Militär habe die anderen drei Drohnen abgeschossen. „Dies ist offensichtlich ein törichter Verstoß gegen unsere Waffenruhe-Vereinbarung“, schrieb Trump. Nähere Angaben, wann sich genau die Angriffe ereignet haben sollen, machte er nicht. Am Donnerstag war ein Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus bekanntgeworden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilte mit, ein „unbekanntes Projektil“ habe die Brücke des Schiffes beschädigt. Der Vorfall vor der Küste des Omans ereignete sich wenige Stunden, nachdem Irans Revolutionsgarden gewarnt hatten, dass Durchfahrten nur auf von Teheran festgelegten Routen sicher seien.Israel warnt Iran vor Angriff wegen Libanon-KonfliktIsrael hat den Iran vor einem Angriff gewarnt, der einen Abzug aus dem Libanon erzwingen soll. Ein iranischer Angriff auf Israel wäre der „größte Fehler“ der Führung in Teheran, sagt Verteidigungsminister Israel Katz. Ein Kommandeur der zur iranischen Revolutionsgarde gehörenden Al-Kuds-Brigaden hatte am Donnerstag erklärt, falls sich Israel nicht freiwillig aus dem Südlibanon zurückziehe, werde es am Ende geschlagen abziehen müssen.Israel fordert Medienberichten zufolge Libanesen örtlich zur Flucht aufDie israelischen Streitkräfte werfen libanesischen Staatsmedien zufolge über einer Stadt im Südlibanon Flugblätter ab, mit denen die Bewohner zur Flucht aufgefordert werden. Es ist die erste derartige Anordnung seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz. Die Stadt, deren Name zunächst nicht bekannt wird, liegt nahe der Grenze des von israelischen Truppen besetzten Gebiets im Südlibanon.Wadephul trifft Montag in Washington mit Rubio zusammenAußenminister Johann Wadephul wird am Montag mit seinem US-Kollegen Marco Rubio in Washington zusammentreffen. „Die Außenminister werden sich zur Lage im Nahen Osten beraten“, sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Es werde auch um die weitere Unterstützung der Ukraine und um die Vorbereitung des Nato-Gipfels in Ankara Anfang Juli gehen. Im Anschluss reise Wadephul weiter nach Paraguay, Argentinien und Brasilien.Iran warnt vor Durchquerung der Straße von Hormus ohne AbspracheDer Iran hat vor einer Durchquerung der Straße von Hormus ohne vorherige Abstimmung gewarnt. Eine sichere Passage durch die strategisch wichtige Meerenge könne ohne Koordination mit der Regierung in Teheran nicht garantiert werden, erklärte der stellvertretende Außenminister Kasem Gharibabadi am Freitag auf der Online-Plattform X. Sollte eine solche Absprache ausbleiben, könne dies zur Sperrung ausgewiesener Routen führen. Zuvor hatte das Nachbarland Oman in Absprache mit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) temporäre Routen für die Durchfahrt festgelegt.Iranische Behörde warnt Schiffe vor Abweichen von RoutenDie vom Iran eingesetzte Schifffahrtsbehörde für den Persischen Golf (PGSA) garantiert Schiffen in der Straße von Hormus abseits der genehmigten Routen keine sichere Durchfahrt. Für die Folgen einer Passage auf nicht freigegebenen Strecken seien die Schiffseigner, Betreiber und Kapitäne verantwortlich, teilt die Behörde auf der Plattform X mit.UN stoppt Schiffsevakuierung nach Angriff im Golf von OmanDie Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen (IMO) setzt nach einem Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman eine Evakuierungsaktion aus. Man wolle zunächst prüfen, ob die notwendigen Sicherheitsgarantien weiterhin bestehen, teilt IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez mit. Das angegriffene Schiff sei nicht Teil des Evakuierungs-Programms gewesen, heißt es weiter. Mit der am Dienstag gestarteten Initiative sollten hunderte gestrandete Schiffe und tausende Seeleute die Straße von Hormus sicher passieren können.Israel erteilt Abzug aus Sicherheitszonen eine AbsageDer israelische Verteidigungsminister Israel Katz lehnt einen Truppenabzug aus dem Libanon trotz Drucks ab. Die Armee werde so lange wie nötig in den Sicherheitszonen des Nachbarlandes, in Syrien und im Gazastreifen bleiben, sagt Katz. Ein Rückzug aus diesen Gebieten komme nicht infrage.Britische Behörde: Schiff vor Küste Omans von Geschoss getroffenEin Frachtschiff ist nach Angaben der Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus von einem Geschoss getroffen worden. Dadurch sei auf der Brücke des Schiffs ein Schaden entstanden, teilte UKMTO am Donnerstag auf der Plattform X mit. Verletzte seien keine gemeldet worden. Wer für den Angriff vor der Küste des Omans verantwortlich war, wurde nicht mitgeteilt.Die iranische Revolutionsgarde hatte allerdings zuvor eine Warnung an Frachter in der Straße von Hormus gerichtet. Eine Route durch die Meerenge vor der Küste des Omans, die von der UN-Schifffahrtsbehörde IMO empfohlen wird, sei nicht sicher, teilte die Marine der Garde über die staatliche Nachrichtenagentur Irna mit. Die einzige zugelassene Route durch die Straße von Hormus sei die vom Iran festgelegte. „Der Schiffsverkehr außerhalb dieser Routen ist äußerst gefährlich und untersagt.“ Bei Verstößen werde man einschreiten.NGO: Iran ist einer der schlimmsten FolterstaatenDer Iran ist nach Einschätzung von Experten einer der schlimmsten Folterstaaten der Welt. Folter und Misshandlungen seien systemische Merkmale des iranischen Strafjustiz- und Haftsystems und dienten als Instrumente der Unterdrückung, berichtete die Weltorganisation gegen Folter (OMCT) mit Sitz in Genf. Auf dem sogenannten Folterindex erreiche die Islamische Republik die höchste Gefahrenstufe für Beschuldigte, so die Allianz von Nichtregierungsorganisationen bei der Vorlage ihres zweiten Weltreports über diesmal insgesamt 39 Länder.Verurteilungen könnten im Iran allein auf der Grundlage von Geständnissen erfolgen, hieß es. Dies schaffe starke Anreize für Folter und Misshandlungen, um Geständnisse zu erpressen. Im Iran seien außerdem 2025 mindestens 1639 Menschen hingerichtet worden – eine der höchsten Hinrichtungsraten weltweit. Israelischer Soldat im Südlibanon getötetIm Süden des Libanon ist ein israelischer Soldat getötet worden. Ein weiterer sei verletzt worden, teilte das Militär am Donnerstag mit. Dadurch stieg die Zahl der bei Kämpfen zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon und im Norden Israels getöteten Soldaten auf mindestens 37.Oman will keine Gebühren für Fahrt durch Straße von HormusFür die Durchfahrt der Straße von Hormus sollen nach Angaben Omans keine Gebühren erhoben werden. „Zukünftige Regelungen mit Blick auf die Straße (von Hormus) beinhalten keine Erhebung irgendwelcher Transitgebühren“, teilte Omans Außenminister Badr al-Busaidi mit. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran habe das Ziel, dort die Freiheit der Schifffahrt und sichere Durchfahrt zu gewährleisten.Libanon berichtet von zwei Toten bei israelischem DrohnenangriffBei einem israelischen Drohnenangriff im Südlibanon werden örtlichen Angaben zufolge zwei Menschen getötet. Demnach sei das Geschoss in ein Auto eingeschlagen, verlautet aus libanesischen Sicherheits- und Sanitätskreisen. Es ist der zweite Tag in Folge mit einem solchen Vorfall. Am Vortag sind bei einem ähnlichen Angriff trotz einer Waffenruhe mindestens zwei Menschen getötet worden, wie libanesische Sicherheits- und Sanitätskreise der Nachrichtenagentur Reuters mitteilten.UN-Organisation: Dutzende Schiffe verlassen Persischen GolfDer Evakuierungsplan der UN-Schifffahrtsorganisation IMO im Persischen Golf läuft. Seit Beginn der Maßnahme am Dienstag haben nach IMO-Daten von Donnerstag 57 Schiffe die Straße von Hormus passiert. An Bord dieser Schiffe seien schätzungsweise 1100 Seeleute, so die International Maritime Organization (IMO). Wegen des Iran-Kriegs saßen sie seit Monaten im Golf fest. Der IMO-Plan soll insgesamt Hunderten von Schiffen mit rund 11.000 Crew-Mitgliedern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen. Die dänische Containerreederei Maersk teilt mit, zwei ihrer Schiffe hätten die Meerenge in der Nacht sicher durchquert und den Golf verlassen. Dabei handele es sich um die konzerneigene Maersk Baltimore und ein derzeit von Maersk gechartertes Schiff. Ein weiteres Schiff solle zu einem späteren Zeitpunkt folgen.Rubio wirbt bei Golf-Staaten um Unterstützung für Iran-AbkommenUS-Außenminister Marco Rubio sichert den arabischen Golf-Staaten zu, dass ihre Interessen bei einem Abkommen mit dem Iran berücksichtigt werden. Zum Abschluss einer dreitägigen Nahost-Reise wirbt Rubio in Bahrain um Unterstützung für die Rahmenvereinbarung der US-Regierung mit der Führung in Teheran. Die Verbündeten der USA in der Region stehen der Vereinbarung skeptisch gegenüber und befürchten eine Stärkung des Iran. Bahrains Außenminister Abdullatif bin Raschid Al-Sajani begrüßt bei dem Treffen Pläne des Oman für einen sicheren Schiffskorridor durch die Straße von Hormus.Iranische Revolutionsgarden: Neue Route in Straße von Hormus inakzeptabelDie iranischen Revolutionsgarden bezeichnen eine ohne Abstimmung mit dem Iran angekündigte neue Schifffahrtsroute in der Straße von Hormus als inakzeptabel und gefährlich. Eine sichere Durchfahrt sei nur auf den vom Iran festgelegten Routen möglich, teilt die Eliteeinheit mit. Zudem sei eine Abstimmung mit der Marine der Revolutionsgarden über Funk zwingend erforderlich. Gegen Schiffe, die sich nicht an diese Vorgaben halten, kündigte die iranische Eliteeinheit Maßnahmen an. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. 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