PfadnavigationHomeRegionalesBaden-WürttembergCoup für Jeddeloh: Heidenheim mit Debakel beim ViertligistenStand: 15:03 UhrLesedauer: 2 MinutenJeddeloh II jubelt über den DFB-Pokal-Coup.Quelle: Carmen Jaspersen/dpaWas für eine Überraschung: Der 1. FC Heidenheim scheitert beim Regionalligisten Jeddeloh II - in einer denkwürdigen Partie.Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat im DFB-Pokal bei einem Viertligisten eine Demontage erlebt, der SSV Jeddeloh II jubelt über eine große Überraschung und seinen erstmaligen Zweitrunden-Einzug. Ohne seinen gesperrten Langzeit-Trainer Frank Schmidt an der Seitenlinie blamierte sich der Fußball-Zweitligist nach einem schwachen Auftritt beim niedersächsischen Regionalligisten mit einer 2:5 (1:3)-Schlappe.Drei Gegentore binnen Viertelstunde gegen den ViertligistenDabei waren die Gäste im Oldenburger Marschweg-Stadion dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12. Minute) - doch schnell nahm das Pokal-Aus der Heidenheimer seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi aus. Ein Eigentor und von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten zu einem klaren Pausen-Rückstand.In der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter (58.). Heidenheim bemühte sich danach zwar um den Anschluss. Doch mit einem Konter holte der Außenseiter einen Strafstoß heraus - Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer vom Punkt (70.). Tim Janßen ließ die Heidenheimer mit dem 5:1 noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmanns Anschluss war nur noch Ergebniskosmetik (89.)Ungewohnte Situation für beide TrainerFCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte. Der 52-Jährige war wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der vergangenen DFB-Pokal-Saison gesperrt und wurde am Spielfeldrand von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten.In nur drei Pflichtspielen in dieser Saison kassierte der Ostalb-Club nun 12 Gegentore. Nach einem enttäuschenden 1:4 bei Hertha BSC am vergangenen Wochenende hatte Schmidt seine Elf deutlich kritisiert und vor dem Anpfiff des Pokalspiels angemahnt, dass ein Auftritt wie in Berlin nicht wieder vorkommen dürfe.Für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic verlief der Nachmittag dagegen aus erfreulichen Gründen ungewohnt. Zum fünften Mal ist Arambasic im DFB-Pokal dabei - und das mit dem vierten Verein. Erstmals schaffte der 49-Jährige den Einzug in die zweite Runde. Zuvor war seine persönliche DFB-Pokal-Bilanz mit 1:27-Toren verheerend.Jeddeloh II war zuvor nur 2018 im DFB-Pokal dabei und schied da noch deutlich mit 2:5 gegen Heidenheim aus.dpa-infocom GmbH