Fußball-Regionalligist SSV Jeddeloh II hat im DFB-Pokal für eine Sensation gesorgt. Der Außenseiter besiegte den Bundesligaabsteiger 1. FC Heidenheim im Oldenburger Marschweg-Stadion 5:2 (3:1). Die Heidenheimer traten ohne ihren gesperrten Langzeittrainer Frank Schmidt an und erlebten im Ammerland eine Blamage. Schmidt verfolgte das Spiel von der Tribüne aus.Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter für Heidenheim. Der Zweitligist bemühte sich um den Anschluss – doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer (70.) auf 4:1. Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik.

Ungewohnte Situation für beide TrainerFCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte. In nur drei Pflichtspielen in dieser Saison kassierte der Ostalb-Club nun zwölf Gegentore. Der 52-jährige Schmidt war wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der vergangenen DFB-Pokal-Saison gesperrt und wurde von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten.