Mannheim (dpa) - Nach dem emotionsgeladenen Südwest-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern hat Rui Mota vom SV Waldhof Mannheim erklärt, warum er seinem Trainerkollegen Torsten Lieberknecht nach dem DFB-Pokalspiel den Handschlag verweigerte. Er sei „kein Heuchler“, sagte der Portugiese nach dem Erstrunden-Aus, das von tumultartigen Szenen und einem Platzsturm begleitet wurde. Er habe Lieberknecht nicht die Hand schütteln wollen, „nur weil es nett vor den Kameras“ aussehe.Der FCK-Trainer war nach dem Last-Minute-Tor zum 1:0-Sieg in der Verlängerung auf Mota zugegangen und hatte ihm die Hand entgegengestreckt. Der Waldhof-Trainer ging Lieberknecht daraufhin verbal an und erklärte in der Pressekonferenz: „Du musst dich auch während des Spiels benehmen. Danach braucht man mir nicht kommen mit 'gut gespielt, wir haben gewonnen'. Ich habe keine zwei Gesichter, nur eines. Ich respektiere jeden. Ich treibe mein Team auch an, und die andere Seite macht das auch. Aber jemanden zu bedrohen, das ist nicht der Weg.“ Details gab er nicht preis. Lieberknecht, der ebenfalls auf dem Podium saß, äußerte sich zu dem Vorfall nicht. Zuvor war die Situation nach 90 torlosen Minuten im Carl-Benz-Stadion eskaliert, als nach einer Rudelbildung zwischen den Spielern auf dem Rasen auch noch einige FCK-Anhänger Feuerwerkskörper in den Sitzplatzbereich geschossen hatten. Daraufhin waren einige Mannheimer Fans auf den Platz gestürmt. Auch berittene Polizisten mussten einschreiten, um die Lage zu beruhigen. Zeitweise drohte ein Abbruch des Spiels.© dpa-infocom, dpa:260822-930-566683/1
Waldhof-Trainer verweigert Handschlag: „Bin kein Heuchler“
Mannheim (dpa) - Nach dem emotionsgeladenen Südwest-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern hat Rui Mota vom SV Waldhof Mannheim erklärt, warum er seinem Trainerkollegen Torsten Lieberknecht nach dem DFB-Pokalspiel den Handschlag verweigerte. Er sei „kein Heuchler“, sagte der Portugiese nach dem Erstrunden-Aus, das von tumultartigen Szenen und einem Platzsturm begleitet wurde. Er habe Lieberknecht nicht die Hand schütteln wollen, „nur weil es nett vor den Kameras“ aussehe.Der FCK-Trainer war nach dem Last-Minute-Tor zum 1:0-Sieg in der Verlängerung auf Mota zugegangen und hatte ihm die Hand entgegengestreckt. Der Waldhof-Trainer ging Lieberknecht daraufhin verbal an und erklärte in der Pressekonferenz: „Du musst dich auch während des Spiels benehmen. Danach braucht man mir nicht kommen mit 'gut gespielt, wir haben gewonnen'. Ich habe keine zwei Gesichter, nur eines. Ich respektiere jeden. Ich treibe mein Team auch an, und die andere Seite macht das auch. Aber jemanden zu bedrohen, das ist nicht der Weg.“ Details gab er nicht preis. Lieberknecht, der ebenfalls auf dem Podium saß, äußerte sich zu dem Vorfall nicht. Zuvor war die Situation nach 90 torlosen Minuten im Carl-Benz-Stadion eskaliert, als nach einer Rudelbildung zwischen den Spielern auf dem Rasen auch noch einige FCK-Anhänger Feuerwerkskörper in den Sitzplatzbereich geschossen hatten. Daraufhin waren einige Mannheimer Fans auf den Platz gestürmt. Auch berittene Polizisten mussten einschreiten, um die Lage zu beruhigen. Zeitweise drohte ein Abbruch des Spiels.© dpa-infocom, dpa:260822-930-566683/1










