Feuerwerkskörper, Rudelbildung, Platzsturm: Beim Derby zwischen Mannheim und Kaiserslautern eskaliert die Gewalt. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen.

Wenn Polizei-Pferde über einen Fußballrasen laufen müssen, dann ist etwas grundlegend falsch gelaufen im Fußball

Heiko Becker/ rtr

dpa | Für Waldhof-Geschäftsführer Gerhard Zuber war nach den massiven Ausschreitungen mit 85 Verletzten im Südwest-Derby zwischen Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern „das Maß überschritten“. Zugleich kritisierten der Österreicher und weitere SVW-Verantwortliche nach der 0:1-Niederlage in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den Erzrivalen aus Rheinland-Pfalz vor allem FCK-Kapitän Marlon Ritter.

„Er hat permanent brutale Gesten gegen die Bank gefeuert, das ist geduldet worden. So hat man ein Problem“, sagte Zuber, der die abgefeuerten Feuerwerkskörper der Gäste-Fans in Richtung der Haupttribüne verurteilte. „Das muss Konsequenzen haben. Es kann nicht sein, dass Leute gefährdet werden.“