Die Bundesliga ist zurück! Und zum Start der neuen Saison hieß es gleich einmal: Alle Augen auf Union. Das Stadion An der Alten Försterei war auserkoren worden, das Eröffnungsspiel der neuen Saison zu beherbergen. Am Freitagabend unter Flutlicht empfingen die Eisernen die ungeschlagenen Meisterinnen vom FC Bayern München. Und als wäre das nicht genug, gab auch noch Marie-Louise Eta ihr Debüt an der Seitenlinie der Profimannschaft der Frauen, nachdem sie in der vergangenen Saison noch als Interimstrainerin den Klassenerhalt mit den Männern gepackt hatte. Bejubeln konnte sie dieses besondere Ereignis nach dem Spiel nicht. Denn bei aller Euphorie konnte das Ergebnis aus Union-Sicht nicht mit den sonstigen Feierlichkeiten mithalten. Die Bayern setzten sich am Ende verdient mit 4:1 (1:0) gegen die Köpenickerinnen durch.
Euphorischer Start mit Publikumsrekord
Dabei war alles so gut losgegangen. Die Fans sorgten nicht nur für einen neuen Publikumsrekord für die Unionerinnen in der Bundesliga. Angepeitscht von den 17.083 Zuschauern und Zuschauerinnen begann das Eta-Team so, wie es sich die Trainerin vorstellt: Mit viel Mut attackierten die Spielerinnen schon weit in der gegnerischen Hälfte und rissen die Anfangsphase des Spiels an sich.










