Gerade mal ein paar Monate halten die meisten Küchentrends an, bevor die Geräte dem Sandwichgrill, dem Joghurtmacher und der Eismaschine in den Keller oder in den hinterletzten Küchenschrank folgen. Doch eine große Ausnahme gibt es: den Airfryer. Bereits seit 2010 gibt es die Geräte. Richtig populär wurden sie im Corona-Lockdown und durch virale Videos auf Instagram, TikTok und Co. ab 2020. Mittlerweile stehen sie in rund 40 Prozent der Haushalte – bei den etwa 30-Jährigen sogar in jeder zweiten Küche.

Fritteuse oder Ofen: Was ein Airfryer wirklich ersetzt

Technisch sind Heißluftfritteusen – wie sie etwas sperrig auf Deutsch heißen – nicht gerade spektakulär. Auch wenn der Name es nahelegt: Sie frittieren nicht, sondern sind im Grunde ein Umluftofen mit sehr kräftigem Ventilator. Dieser bläst heiße Luft so schnell ums Gargut, dass schon ein paar Tropfen Öl genügen, um alles knusprig zu backen. Dabei ist der Airfryer ein echter Sprinter. Da der Garraum überschaubar ist, muss er nicht vorgeheizt werden, und durch den starken Luftstrom wird vieles deutlich schneller gar als in einem herkömmlichen Ofen.

Mit einem Airfryer ist auch knusprig-goldbraunes Hähnchen ein Kinderspiel.

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