Die betroffenen Be­woh­ne­r:innen bekommen erst mal eine neue Unterkunft gestellt. Ob sie jemals in ihr altes Zuhause zurückkehren können, ist unklar.

Abriss in der Holstenstraße: Ein Teil des Hauses ist schon weg. Unklar ist, ob der andere Teil stehen bleiben kann

Christian Charisius/dpa

Gute Nachrichten für die Be­woh­ne­r:in­nen des wegen Einsturzgefahr abgerissenen Wohngebäudes in Hamburg-Altona: Für sie steht nach Angaben des Altonaer Bezirksamts eine neue Unterkunft bereit. Das Mehrfamilienhaus liegt weniger als einen Kilometer entfernt in der benachbarten Chemnitzstraße und wird von der Wohnungsgenossenschaft Altoba zur Verfügung gestellt.

Das Gebäude stehe derzeit leer, weil es ursprünglich im Zuge einer Neubauplanung abgerissen werden sollte, so Altonas Bezirksamtsleiter Sebastian Kloth. Auf Bitte des Bezirksamts seien die geplanten Arbeiten verschoben worden. Dadurch könne den betroffenen Be­woh­ne­r:in­nen für bis zu zwei Jahre eine Unterkunft angeboten werden.