Liebe Leserin, lieber Leser.Wir melden uns zurück aus unserer kurzen Sommerpause. Ich persönlich habe den Urlaub vor allem lesend im Strandkorb verbracht (Spoiler: nein, es war nicht der 6500 Wörter lange Essay zur Zukunft von KI von Mark Zuckerberg) und freue mich, euch heute wieder mit einem pickepackevollen „Tech Update“ zu beglücken.
Das sind unsere Topthemen diese Woche:Schwarz Digits: Rückschlag für Lidl – was vom großen Angriff auf Big Tech übrig bleibtMissglückter Machtkampf bei The Female CompanyWie der Wefox-CEO von Investoren an die Kette gelegt wirdNach Kritik an Ministerin Reiche: High-Tech Gründerfonds trennt sich von Investmentmanager
Exklusive Recherche: Was den Angriff der Schwarz Gruppe auf Big Tech ausbremste
Ende einer Ära: Schwarz-Digits-CEO Christian Müller soll es jetzt allein richten, ohne seinen Co-Chef Rolf Schumann
Ausgerechnet Lidl als Europas Antwort auf Big Tech? Das zumindest war der Plan hinter Schwarz Digits: eigene Cloud, eigene Sicherheitslösungen, KI „made in Europe“, damit Daten nicht in die US-Rechtssphäre rutschen. Die Pläne (und ihre Umsetzung) waren mehr als ambitioniert. In Bad Friedrichshall steht dafür jetzt ein neuer Digitalcampus, und in der Region Heilbronn entsteht parallel eine KI-Hochburg, die Dieter Schwarz (86) Milliarden kostet. Die exklusive Recherche meiner Kollegen Martin Mehringer und Caspar Schlenk zeigt aber: Hinter der glänzenden Kulisse knirscht es. Die beiden haben herausgefunden, warum die Offensive ins Schlingern geraten ist: Produkte sind teils unfertig, Versprechen kollidieren mit US-Partnerschaften, intern wächst der Frust, und mit dem plötzlichen Abgang von Rolf Schumann (51) ist nun der wichtigste Antreiber weg. Was vom großen Angriff übrig bleibt, warum die Cloud-Sparte Stackit jetzt zum letzten großen Hoffnungsträger wird – und weshalb das Scheitern für Europa mehr wäre als nur ein Konzernproblem .






