Die AfD wirbt unter anderem für eine Aufweichung der Schulpflicht. Kurzfristig könne sie ihre Bildungsprogrammatik aber nicht realisieren, so das Fazit einer Studie.
Gemeinsames Lernen von Schüler:innen mit und ohne Behinderung: Die AfD in Sachsen-Anhalt will die inklusive Beschulung beenden
Uli Deck/picture alliance
Die schulpolitische Offerte der AfD könnte Kritiker:innen der staatlichen Schulpolitik ansprechen. Denn: Welche Eltern sorgen sich nicht um die schulische Bildung ihrer Kinder? Die selbsternannte Alternative für Deutschland hofft in Sachsen-Anhalt mit ihren Forderungen auch das alternative Milieu mit anzusprechen.
In ihrem bereits vor der Wahl aufgestellten „Regierungsprogramm“ verspricht die Partei um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nichts weniger als die Aufweichung der Schulpflicht. Ihr Credo: „Bildungspflicht statt Schulzwang“. Würde dieses Vorhaben umgesetzt, wäre allerdings der Sozialisationsort Schule gefährdet und ein inklusiver, selbstbestimmter Bildungsweg weiter behindert, sagt Tilmann Kern, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Freien Alternativschulen e. V. (BFAS) der taz.









