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BSW: Thüringen zeigt, wie Wagenknechts Macht schwindet Sahra Wagenknecht wollte Thüringens BSW auf Linie zwingen – und scheiterte. Nun droht der Machtkampf zu eskalieren, während die Partei sich zunehmend von ihrer Gründerin entfremdet.

Sahra Wagenknecht: Schwelender Machtkampf im BSW. Foto: Christoph Soeder/dpaBerlin. Wer Sahra Wagenknecht kennt, der weiß, dass sie stets einen Plan verfolgt. Es war also absehbar, dass die BSW-Gründerin sich eines Tages an einem Dolchstoß gegenüber ihrem Landesverband in Thüringen versuchen würde. Die BSW-Leute dort, angeführt von Landeschefin Katja Wolf, waren Wagenknecht schon lange ein Dorn im Auge.Schließlich hatten sie das getan, was in so ziemlich jeder anderen Partei gefeiert worden wäre: Nach der Landtagswahl 2024, bei der das BSW aus dem Stand beachtliche 15,8 Prozent der Stimmen holte, trat der Landesverband angesichts schmaler Mehrheitsverhältnisse in eine Regierung mit CDU und SPD ein. Neben Wolf, die als Vize-Ministerpräsidentin und Finanzministerin agiert, stellt das Bündnis zwei weitere Minister. Und regiert seit fast zwei Jahren auffallend geräuschlos. Ein Erfolg, könnte man sagen.Nicht in Wagenknechts Welt. Die Parteigründerin sah in der Erfurter Regierungsbeteiligung von Beginn an eine Art Betriebsunfall, der die reine Lehre ihres Bündnisses bedroht. Das produktive Mitmachen, so ihre Sorge, beschädige den BSW-Markenkern des lautstarken Dagegenseins. Wer regiert, kann schließlich schlecht gegen Regierungen wettern. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt