Die Brombeer-Koalition in Erfurt sei umgehend zu beenden, lautet ein neuer Befehl der BSW-Bundesspitze. Führende Thüringer Parteimitglieder verweigern sich.
Streit im Paradies: BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht und – im Hintergrund – Thüringens Landesvorsitzende Katja Wolf
Martin Schutt/dpa
Die Bundesspitze des Bündnis Sahra Wagenknecht setzt in Thüringen auf maximale Konfrontation. In einem Beschluss aus Berlin wird die BSW-Fraktion im Erfurter Landtag jetzt aufgefordert, die sogenannte Brombeer-Koalition mit CDU und SPD zu verlassen. Am Montag trifft sich die 15-köpfige Fraktion, um über den Beschluss des BSW-Parteivorstands zu beraten.
Beobachter:innen schließen nicht aus, dass es dann zum Showdown zwischen den Pragmatiker:innen um die thüringische BSW-Landesvorsitzende und -Finanzministerin Katja Wolf und der Wagenknecht-Garde kommt und die Fraktion auseinanderbricht. Rund ein Drittel der Abgeordneten gilt als dem Berliner Politbüro der Partei treu ergeben. Und dessen Beschluss ist unmissverständlich.













