Stand: 15.08.2026 • 21:38 Uhr

Bis auf 250 Meter waren die Flammen an ihre Häuser herangerückt - nun dürfen die Bewohner eines evakuierten Ortsteils im Hürtgenwald zurück. Zuvor waren Fortschritte bei der Bekämpfung des Brandes vermeldet worden.

Die Bewohner des evakuierten Ortsteils Gey in Hürtgenwald dürfen in ihre Häuser zurück. Das entschied der Landrat des Kreises Düren am Abend. Die 1.800 Bewohner hatten in der Nacht auf Freitag wegen des Waldbrandes in der Nordeifel das Gebiet verlassen müssen - die Flammen waren bis auf 250 Meter an die Grundstücke herangerückt.

Im Lauf des Samstags waren Erfolge bei der Brandbekämpfung vermeldet worden. Es sei gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst am Nachmittag bei einem Besuch im Einsatzgebiet. "Es besteht jetzt erste Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann", so der CDU-Politiker. Bisher sei kein Haus verloren gegangen. Auch sei verhindert worden, dass Menschen zu Schaden kommen.

Am frühen Abend erklärte der Kreis Düren zudem, dass der Einsatz von Löschhubschraubern eingestellt werde. Es gebe aktuell keinen Bedarf mehr, hieß es zur Begründung.