Es war der Aufreger der bisherigen Leichtathletik-EM. Nachdem sie in der letzten Runde über die 3000 Meter Hindernis gestürzt war und das Ziel daher nur als Vierte passierte, wütete Lea Meyer im Interview und kritisierte ihre Teamkollegin Gesa Krause, die Gewinnerin der Goldmedaille, und sorgte für großes Aufsehen in der Sportwelt.„Gesa will keinen Meter machen. Die sitzt das aus und rennt dann hinten raus“, hatte Meyer nach dem Lauf noch im Interview mit dem ZDF gesagt. „Ich finde, ich hätte die Medaille verdient“, sagte sie zudem und ergänzte gegenüber der Sportschau: „Das Rennen heute hat nichts darüber auszusagen, wer die beste Läuferin in Europa ist.“Mit etwas Abstand meldete sich Meyer am Freitag auf Instagram zu Wort. Sie ordnete ihre Worte ein – und kündigte Konsequenzen an.
Meyer zeigt Reue
„Gesa ist verdient Europameisterin geworden!!! Sie hat die beste Taktik gewählt und ihre Stärken ausgespielt“, schrieb sie über die Gewinnerin und erklärte: „Am Ende des Tages sind Cleverness und Taktieren sehr entscheidende Faktoren einer Meisterschaft. Und wer das für sich an Tag x perfektioniert hat, dem gönne ich auch jeden Erfolg!“Ihre Absicht sei nach dem Lauf gewesen, „den Blick direkt nach vorne zu richten und mich in erster Linie selbst daran zu erinnern, was langfristig meine Ziele sind“. Daher habe sie „laut ausgesprochen, was meine Ziele sind“.










