Hindernisläuferin Lea Meyer hat sich nach ihrem Sturz im Finale über 3000 Meter bei der Leichtathletik-EM und dem folgenden trotzigen Interview, in dem sie Europameisterin Gesa Krause kritisierte, reumütig gezeigt. »Gesa ist verdient Europameisterin geworden. Sie hat die beste Taktik gewählt und ihre Stärken ausgespielt«, schrieb Meyer bei Instagram . Sie selbst sei im entscheidenden Moment nicht gut genug gewesen und habe Fehler gemacht.

Meyer habe in dem Interview den Blick nach vorn richten wollen. »Leider habe ich das sehr unprofessionell und unsportlich formuliert«, schrieb die 28-Jährige weiter. Für die Zukunft wisse sie, dass sie als sehr emotionaler Mensch die Interviewzone nach einem solchen Rennen meiden werde.Was war passiert?Meyer hatte im Rennen lange das Tempo bestimmt, im Schlussspurt zog Krause jedoch vorbei und gewann das Rennen. Meyer stürzte am letzten Wassergraben und fiel hinter Olivia Gürth, die Bronze gewann, auf Platz vier zurück. Schon bei der WM 2022 war Meyer im Wassergraben gestürzt.

Gesa Krause übernimmt die Führung, während Lea Meyer stürzt

Nach dem Rennen hatte Meyer im ZDF Krauses Taktik kritisiert: »Also das ist einem ja bewusst: Gesa will einfach keinen Meter was machen. Die sitzt es aus und rennt da hinten raus.«»Ich finde, ich hätte die Medaille verdient«, sagte Meyer. Es hätten in Birmingham die besten Wettkämpferinnen gewonnen, doch sie selbst gehöre an die Spitze Europas, sagte die 28-Jährige und kündigte große Dinge bis Olympia 2028 in Los Angeles an. »Spätestens in L.A stehe ich als deutsche Rekordhalterin da«, sagte Meyer.