In dieser Woche wurde der IBM-PC 5150 45 Jahre alt. Am 12. August 1981 stellte ihn IBM im New Yorker Astoria-Waldorf-Hotel der Welt vor. Er war der Startpunkt des Siegeszugs des x86-PCs, der bis heute die Welt der Personal Computer dominiert. Dabei war er eigentlich nicht als PC-Revolution geplant, sondern nur als schnelle Antwort auf die Geräte der Konkurrenz.

IBM war über Jahrzehnte Marktführer bei Workstations wie dem System/360, merkte aber, dass neue Anbieter wie Apple oder Commodore mit Einzelplatzrechnern und Homecomputern immer mehr Erfolg hatten. Um nicht ins Hintertreffen zu geraten, einigten sich Entscheidungsträger nach einigem Hin und Her auf die Entwicklung eines eigenen Rechners. Der wurde nicht wie sonst mit Eigenentwicklungen bestückt, sondern aus bestehenden Komponenten zusammengestellt und auf den Markt gebracht. Auch war entgegen sonstigen Gepflogenheiten das Gerät sehr gut dokumentiert: Das Reference-Manual umfasste alleine über 400 Seiten.

Der Marktstart übertraf alle Erwartungen: Innerhalb von zwei Jahren überflügelte IBM Apple und machte mit der neuen PC-Sparte über eine Milliarde US-Dollar Umsatz. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich der IBM-PC zum Industriestandard, was allerdings vor allem an den vielen Klonen und Nachahmungen lag. Der Rest ist Geschichte. Doch was gilt als größter Fehler IBMs bei der Entwicklung des Ur-PCs? Das wollen wir von Ihnen wissen zum Start ins Wochenende.