Höcke lockt Wagenknecht zur Zusammenarbeit in Thüringen. Beim BSW dürfte das nicht alle erfreuen. Die CDU täte gut daran, sich um die Linke zu bemühen.

Ein Anker in der Not, ein Fels in der Brandung, ein Bollwerk gegen Rechts: die Linke im Osten

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D a hat Thüringens AfD-Chef Björn Höcke einen Punkt: Wenn Sahra Wagenknecht und ihre Partei dazu bereit sind, in Sachsen-Anhalt mit der AfD zusammenzuarbeiten – warum dann nicht auch in Thüringen? Deshalb macht er ihr ein vergiftetes Angebot: Wagenknecht könne in Thüringen sogar Ministerpräsidentin werden, wenn sie es wolle, denn rein rechnerisch haben AfD und BSW dort zusammen im Landtag eine Mehrheit.

Höcke weiß natürlich, dass Thüringens BSW-Landeschefin Katja Wolf, die dem BSW einst beigetreten ist, um die Regierungsbeteiligung der Rechtsextremen zu verhindern, dazu nicht bereit ist. Aber mit seinem Vorstoß treibt Höcke einen Keil in die Partei, deren Spitze die Brandmauer zur AfD offen ablehnt. Wagenknecht hat Höckes Idee zwar prompt zurückgewiesen.