Der Wald im Plauener Süden brennt nicht mehr lichterloh, aber Entwarnung gibt es keineswegs. Die Brandbekämpfung im steilen Gelände dauere weiter an. Durch die feuchtkalte Witterung in der Nacht zu Donnerstag sei das Einsatzgeschehen im sieben Hektar großen Einsatzgebiet begünstigt worden. Dennoch arbeite man weiter unter absolutem Hochdruck daran, immer neue unterirdische Glutnester zu identifizieren und zu eliminieren.
Die Drohne der Johanniter-Unfall-Hilfe fliegt durchgängig über dem Brandgebiet – der Boden ist noch immer an vielen Stellen brütend heiß. Das Hanggelände wird fortlaufend mittels optischer und Wärmebildkameras aus der Luft auf Glutnester überprüft, die immer wieder Löschtrupps – teilweise unter Atemschutz – erfordern. Um schnell auf potenzielle Windrichtungsveränderungen reagieren zu können, würden die Wetter- und Windprognosen kontinuierlich im Lagezentrum ausgewertet.
Der 15-köpfige Einsatzstab der Stadt Plauen, des Landratsamtes, von THW und Polizei arbeitet bei unserem Besuch an der Leitstelle, die man rund einen Kilometer neben dem Brandherd eingerichtet hat, hochkonzentriert. „Ziel ist heute, das Ganze so unter Kontrolle zu bekommen und den Rest abzulöschen, dass die Gefahr eines Wiederaufflammens nicht mehr besteht“, erklärte Patrick Heinritz, Feuerwehrmann und Sachgebietsleiter Brandschutz bei der Stadt Plauen.















