Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesUN: Juli war tödlichster Monat für Zivilisten in der Ukraine seit JahrenRussland: Raffinerie Orsk nach Angriff wohl sechs Monate außer Betrieb Ukraine: Zwei Tote bei russischem Angriff auf PassagierzugUkrainische Drohnen treffen Ölraffinerie und Logistikzentrum in RusslandAngriff auf ukrainischen Donau-Hafen an Grenze zu Rumänien Selenskij bittet USA um fünf Prozent ihrer „Patriot“-RaketenDie Ukraine bräuchte zum Schutz vor russischen Angriffen nach den Worten ihres Präsidenten Wolodimir Selenskij fünf Prozent der US-Bestände an Abwehrraketen für das System Patriot. „Wenn die Amerikaner uns fünf Prozent verkaufen – PAC-3-Abfangraketen, nichts anderes –, werden wir den Winter überstehen und Menschenleben retten“, teilte Selenskij auf Telegram mit. Derzeit habe die Ukraine nur ein Prozent. Die Raketen gelten als besonders effektiv bei der Abwehr russischer Raketenschläge.„Wenn sie uns zehn Prozent verkaufen können, werden wir alle ballistischen Raketen der Russen zerstören“, sagte Selenskij. Zuvor hatte er auch in einem Interview des US-Fernsehsenders CNN die USA darum gebeten, ihm die Abfangraketen zu verkaufen. Der Staatschef beklagt beinahe täglich, dass das Land sich nicht mehr vor den zunehmenden russischen Angriffen mit ballistischen Raketen schützen könne. Er wirft auch den Verbündeten vor, ihren Lieferversprechen nicht nachzukommen.„In diesem Jahr verfügen wir über zweieinhalbmal weniger Abfangraketen als im Jahr 2025“, sagte Selenskij. Russland hingegen habe seine Produktion an ballistischen Raketen hochgefahren. Moskau nutzt die Schwäche der Ukraine bei der Luftverteidigung aus und setzt verstärkt ballistische Raketen ein.Selenskij hatte nach seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump Ende Juli die Hoffnung geäußert, eine Lizenz zur Produktion der Patriot-Raketen in der Ukraine zu bekommen. Trump versprach zunächst eine solche Lizenz, äußerte sich danach aber zurückhaltend. Es sei eine schwierige Entscheidung, eine solche Technologie aus der Hand zu geben, sagte er.Die Bestände der USA sind durch Trumps Krieg in Iran deutlich zurückgegangen. Experten des Zentrums für strategische und internationale Studien CSIS (Center for Strategic & International Studies) gingen Ende Juli davon aus, dass die USA noch 800 Abwehrraketen auf Lager haben. Demnach seien es vor dem Iran-Krieg noch ungefähr 3100 gewesen. 600 Abwehrraketen soll die Ukraine erhalten haben.UN: Juli war tödlichster Monat für Zivilisten in der Ukraine seit JahrenIm russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind nach Angaben von Beobachtern der Vereinten Nationen (UN) im Juli so viele Zivilisten ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr in einem Monat. Es seien mindestens 437 Menschen in der Ukraine getötet und 2610 weitere Zivilisten verletzt worden, gab die UN-Menschenrechtsbeobachtermission bekannt. Das sei im Vergleich zum Juni ein Anstieg um 30 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli sogar eine Erhöhung um 70 Prozent. „Die Zahl der Getöteten ist die höchste, die seit Mai 2022 erfasst wurde“, teilte die Mission mit.Die tatsächliche Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher, hieß es. Die Überprüfung von Todesmeldungen dauere an. In diesem Jahr habe sich die Zahl der Opfer von Monat zu Monat erhöht. Dabei habe es die ukrainische Hauptstadt Kiew im Juli besonders hart getroffen. Demnach wurden dort 54 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt. Grund sei die Eskalation der Gewalt durch die massiven russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Marschflugkörpern, hieß es. Aber auch Drohnenschläge und Gleitbomben seien weiter eine große Gefahr für die Menschen.Auch auf russischer Seite habe die Zahl der getöteten Zivilisten im Juli zugenommen, teilten die UN-Beobachter mit. Russische Behörden hätten demnach 79 Tote und mehr als 600 Verletzte gemeldet. Nach Angaben der Mission sind die Zahlen schwer überprüfbar, weil der Zugang zu Informationen in Russland eingeschränkt sei.Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 haben die Vereinten Nationen nach eigenen Angaben mindestens 16 874 getötete Zivilisten erfasst, darunter 820 Kinder. Die Zahl der Verletzten liege insgesamt bei 51 273, darunter mehr als 3000 Kinder, hieß es.Russland: Raffinerie Orsk nach Angriff wohl sechs Monate außer Betrieb Nach einem ukrainischen Drohnenangriff stellt eine Ölraffinerie in der russischen Stadt Orsk den Betrieb vollständig ein. Die Reparatur der beschädigten importierten Anlagen könne wegen der Sanktionen bis zu sechs Monate dauern, teilt der Gouverneur der Region Orenburg, Jewgeni Solnzew, mit. Er warnt vor Kraftstoffengpässen für Autofahrer. Die Ukraine nimmt verstärkt russische Raffinerien ins Visier, um die Treibstoffversorgung zu stören. Die Anlage in Orsk hat eine Jahreskapazität von sechs Millionen Tonnen Rohöl.Ukraine: Zwei Tote bei russischem Angriff auf PassagierzugBei einem russischen Angriff auf einen Passagierzug in der Region Odessa im Süden der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben der Lokführer und sein Assistent getötet worden. Die 340 Passagiere würden in Sicherheit gebracht, teilte die ukrainische Eisenbahn mit. Es habe sich um einen Drohnenangriff gehandelt.Der Drohnenpilot müsse gewusst haben, dass es sich um einen zivilen Zug handelte, schrieb der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in sozialen Medien. Dazu veröffentlichte er ein Video, das Feuer und Zerstörung an einem Teil des Zugs zeigt. Selenskij sprach von nächtlichen russischen Angriffen in elf Regionen des Landes. Einmal mehr forderte er mehr Hilfe bei der Flugabwehr und mehr Druck auf Russland. Ukrainische Drohnen treffen Ölraffinerie und Logistikzentrum in RusslandDie ukrainischen Streitkräfte haben bei neuen Drohnenangriffen tief im russischen Hinterland eine weitere Ölraffinerie und ein Lager des größten russischen Versandhändlers Wildberries in Brand gesetzt. Zwei Menschen seien in der Stadt Salawat verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Chef der Republik Baschkortostan, Radij Chabirow, mit. Medien berichteten zudem von einem Drohnenangriff und einem Brand in einer Ölraffinerie des Energieriesen Gazprom.Die russische Flugabwehr habe 16 von insgesamt 21 Drohnen abgeschossen, sagte Chabirow. Ziel des Angriffs sei ein Logistikzentrum gewesen. Die Firma Wildberries, deren Lager die Ukraine seit Wochen attackiert, bestätigte den Angriff und den Brand. Das Gebäude sei evakuiert worden. Das zentrale Ermittlungskomitee warf der Ukraine einen weiteren „Terroranschlag“ gegen zivile Infrastruktur vor.Die Ukraine selbst behauptet, dass Wildberries russischen Kriegszwecken diene. Das Unternehmen und der Kreml weisen das kategorisch zurück und sprechen von ziviler Infrastruktur. Kommentatoren sehen in den Angriffen den Versuch Kiews, die Lage in Russland durch zunehmende wirtschaftliche Probleme zu destabilisieren.Angriff auf ukrainischen Donau-Hafen an Grenze zu Rumänien Russland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht das Gebiet um den größten ukrainischen Donau-Hafen Ismajil angegriffen. Dabei seien Schäden entstanden und ein Feuer ausgebrochen, teilen die Behörden in der Region Odessa auf Telegram mit. Ismajil liegt nahe der Grenze zum EU- und Nato-Land Rumänien, das zwei Kampfjets aufsteigen ließ. Ismajil ist ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide und andere Rohstoffe. Am Mittwoch hatte die Ukraine die russische Stadt Noworossijsk attackiert, die ihrerseits über einen bedeutenden Getreideexporthafen am Schwarzen Meer verfügt. Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem DrohnenangriffDie Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine erneut ohne Strom. Die Stadt sei wegen eines massiven ukrainischen Angriffs von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Die Armee wehre einen ukrainischen Angriff ab. Derzeit begutachteten Experten die Schäden.Nato-Botschafter beraten über LuftraumverletzungenDie Botschafter der Nato-Staaten haben über die jüngsten Luftraumverletzungen in Polen und Rumänien sowie über Drohnen-Zwischenfälle beraten. Dies teilt das Bündnis mit. Den betroffenen Verbündeten sichern die Nato-Mitgliedsstaaten ihre volle Solidarität und Unterstützung zu. Russland trage die volle Verantwortung für die Luftraumverletzungen. Diese seien gefährlich und inakzeptabel und zeigten eine zunehmende Risikobereitschaft Russlands. Die Nato baue ihre integrierte Luft- und Raketenabwehr im gesamten Bündnisgebiet weiter aus. Die Alliierten unterstreichen zudem ihre Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigung an der Ostflanke von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer, um Aggressionen abzuschrecken und abzuwehren. Ukraine greift russische Schwarzmeerküste an, Russland attackiert Saporischschja und OdessaDie russische Schwarzmeerküste ist nach Behördenangaben in der Nacht massiv von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Hauptziel war dabei die Hafenstadt Noworossijsk, wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, auf Telegram mitteilte.Berichten russischer wie ukrainischer Telegramkanäle zufolge wurden in der Stadt der Marinehafen, der Handelshafen und das Ölverladeterminal getroffen. An diesen Stellen zeigte auch das Brandmeldesystem Firms der US-Raumfahrtbehörde Nasa Feuer. Der ukrainische Präsidenten Wolodimir Selenskij bestätigte den Angriff. Es seien Drohnen, Raketen und unbemannte Boote zum Einsatz gekommen, teilt Selenskij auf Telegram mit. Kondratjew sprach von Schäden an 21 Wohnhäusern und in vier Betrieben in Noworossijsk. Ein achtjähriges Kind sei getötet worden, es gebe außerdem acht Verletzte. Im Küstenort Temrjuk wurde demnach ein Mann getötet. Aus Anapa und Gelendschik wurden Schäden gemeldet.Zuvor hatte die US-Regierung die Ukraine ersucht, ihre Angriffe auf Öltanker einzustellen, die den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk nutzen. Ende Juli habe US-Vizepräsident J. D. Vance die Regierung in Kiew darum gebeten, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Regierungskreise in Kiew. Die US-Regierung sei alarmiert gewesen, dass die Ukraine durch den Beschuss die Ölmärkte weiter destabilisiere und US-Firmen schädige. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien über Nacht 502 ukrainische Kampfdrohnen abgefangen worden – eine im Vergleich hohe Zahl. Heftige Angriffe wurden auch aus der Hafenstadt Sewastopol auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim gemeldet.Russische Luftangriffe trafen in der Nacht unter anderem die südukrainische Stadt Saporischschja. Dort brach nach Angaben der regionalen Behörden ein Großbrand in einem Baumarkt aus. Es kam zu Stromausfällen. Auch der Hafen von Odessa im Süden der Ukraine wurde russischen Angaben nach angegriffen. Dort sei ein Treibstofflager getroffen worden, das der Versorgung der ukrainischen Armee gedient habe, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht. Ukraine legt USA neuen Friedensplan vor Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat den USA nach eigenen Angaben Vorschläge für einen Plan zur Beendigung des Krieges mit Moskau übergeben. Zuletzt hatte es Andeutungen gegeben, dass US-Unterhändler bald nach Russland und in die Ukraine reisen, um die weitgehend ins Stocken geratenen Friedensgespräche voranzubringen.„Wir haben unsere Vorschläge der amerikanischen Seite übermittelt“, sagte Selenskij in seiner nächtlichen Videoansprache. Die USA könnten helfen, die Verteidigung der Ukraine zu stärken, vor allem bei der Flugabwehr. Zudem könnten sie Druck auf Russland ausüben, damit dessen Pläne auf ein Ende des Krieges statt auf eine Verlängerung abzielten. Details zu den Vorschlägen nannte Selenskij nicht.Die Friedensgespräche liegen weitgehend auf Eis. Russland fordert für eine Einigung unter anderem die vollständige Abtretung von vier Regionen, die Moskau für sich beansprucht und teilweise nicht einmal besetzt hält.Selenskij: Putin schmiedet Pläne für große Mobilisierung Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Kremlchef Wladimir Putin erneut vorgeworfen, eine groß angelegte Mobilisierung zu planen. Die massenhafte Rekrutierung von Soldaten werde für den Herbst vorbereitet, gleich nach der Parlamentswahl im September, sagte Selenskij in einer abendlichen Videobotschaft und berief sich auf Geheimdienstinformationen und russische Dokumente. Bis zum Jahresende gehe es um mehrere Hunderttausend Russen und noch einmal ungefähr so viele für das nächste Jahr, behauptete er. Putin wolle den Anschein erwecken, dass die Russen den Krieg gegen sein Land angeblich unterstützen. Selenskijs Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. Auch in der Vergangenheit hatte Kiew Moskau mehrfach vorgehalten, eine weitere Mobilisierung vorzubereiten, ohne dass es dazu kam. Die Frage, ob es in diesem Herbst eine neue Mobilisierungswelle gibt, wird aber auch von Beobachtern viel diskutiert. Bei der großen Mobilisierungswelle im Herbst 2022 waren etwa 300 000 Männer eingezogen worden. Tote und Verletzte nach russischem Angriff bei Odessa In der Nähe der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind wegen eines russischen Angriffs zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Ein Tanklaster mit Ölresten und ein Auto seien in Brand geraten. Den Waffentyp nannte er nicht. Zuvor hatte die Luftwaffe jedoch wiederholt vor dem Anflug russischer Drohnen gewarnt.Tote und Verletzte durch russische Angriffe in der UkraineBei russischen Raketen- und Bombenangriffen sind in der südostukrainischen Stadt Saporischschja laut Präsident Wolodimir Selenskij mindestens sechs Menschen getötet worden. „Ein brutaler Angriff, der darauf abzielte, der zivilen Infrastruktur maximalen Schaden zuzufügen“, schrieb der Staatschef bei Telegram. Bei den nächtlichen Angriffen seien weitere 19 Menschen verletzt worden. Das russische Militär habe auch eine nordkoreanische ballistische Rakete eingesetzt. Selenskij zufolge gab es auch russische Angriffe auf Umspannwerke in den Städten Cherson und Charkiw. Es habe Stromausfälle gegeben.Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge galt der Angriff auf Saporischschja dem örtlichen Stahlwerk. Zudem informierte die Behörde über Angriffe auf ein Sortierzentrum des Postunternehmens Nova Post in Kiew. Dieses habe auch zur Lagerung und Verteilung von Drohnenbestandteilen und Komplexen der elektronischen Kriegsführung gedient, behauptete das Ministerium. Zudem sei in Kiew ein großes Lagerhaus mit etwa 50 000 Quadratmetern Fläche angegriffen worden, das als Drohnendepot gedient haben soll. Die ukrainischen Behörden bestätigten Schäden an Lagerhallen in Kiew und im Landkreis Butscha westlich von Kiew. Es habe einen Verletzten gegeben.Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte das russische Militär Anti-Schiffsraketen des Typs Zirkon, ballistische Raketen und 120 Drohnen ein. Die Angriffe zielten demnach vor allem auf das Kiewer Umland und Saporischschja ab. Einschläge habe es an 21 Orten gegeben. Russische Angriffe mit Drohnen und Artillerie töteten im Gebiet Dnipropetrowsk nach Behördenangaben mindestens drei Menschen. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte Militärgouverneur Oleksandr Hanscha bei Telegram mit. Unter den Toten sei auch ein 15-jähriger Junge. Den Angaben zufolge gab es mehr als 20 Angriffe auf Ziele in insgesamt fünf Landkreisen.Großbrände nach ukrainischen Angriffen in RusslandDie Ukraine hat bei neuen massiven Drohnenangriffen im russischen Hinterland mindestens eine Ölraffinerie und Lagerhallen des landesweit größten Online-Versandhändlers Wildberries in Brand gesetzt. Im Gebiet Woronesch brannten Zehntausende Quadratmeter Lagerfläche, wie Gouverneur Alexander Gussew mitteilte. Bei dem Angriff sei ein 49 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden, es gebe auch zwei Verletzte, sagte er.Die Anlagen des Logistikzentrums seien evakuiert worden, teilte Wildberries am Morgen mit. Nach Angaben des Gouverneurs hatte es in der Nacht einen Angriff gegeben, die russische Flugabwehr habe 15 Drohnen abgeschossen. Er sagte nicht, wie viele Drohnen ihr Ziel trafen.In Orsk im Gebiet Orenburg an der Grenze zu Kasachstan geriet Meldungen in sozialen Netzwerken zufolge nach einem Drohnenangriff eine Ölraffinerie in Brand. Gouverneur Jewgeni Solnezew bestätigte lediglich, dass ein Feuer in einem Industrieobjekt nach der Attacke ausgebrochen sei. Er sagte nicht, dass es sich um eine Raffinerie gehandelt habe. Verletzte gab es demnach keine. Von ukrainischer Seite gab es bisher keine Angaben zu den Angriffen. Einen weiteren Brand in einer Ölraffinerie meldete die russische Staatsagentur Tass aus Komsomolsk am Amur – im äußersten Osten des Landes. Zur Ursache für das Feuer oder Drohnenangriffe in der Region gab es bislang keine Angaben.Die Ukraine will mit den Angriffen im russischen Hinterland nicht nur der russischen Wirtschaft schaden. Erklärtes Ziel Kiews ist es, den Krieg für Moskau so teuer zu machen, dass sich die russische Führung zu Verhandlungen für eine Beendigung der Kampfhandlungen bereiterklärt. Solche Verhandlungen sind bisher nicht in Sicht. Russland startet erneut Luftangriffe auf ukrainische StädteRussland hat ukrainischen Angaben zufolge Kiew und andere Großstädte des Landes in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurden allein in der im Süden des Landes gelegenen Stadt Saporischschja mindestens fünf Menschen getötet und weitere 20 verletzt, wie Militärgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram schrieb. Es seien Industrieanlagen und Infrastruktur angegriffen worden. Aus der Hauptstadt Kiew wurde bisher ein Verletzter gemeldet. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf der Plattform Telegram: „Explosionen in der Hauptstadt. Die Stadt steht unter Beschuss. Bleiben Sie in den Schutzräumen.“ Die Rettungsteams seien unterwegs. Das Onlineportal Kyiv Independent berichtete, Russland habe mit ballistischen Raketen einen erneuten Angriff gestartet. Die ukrainische Luftwaffe warnte dem Bericht zufolge zugleich, dass russische Raketen auf Sumy, Charkiw und Tschernihiw zielten.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine News: Selenskij bittet USA um fünf Prozent ihrer „Patriot“-Raketen
Mit Blick auf den Winter fordert Selenskij erneut die Lieferung der Raketen, die wichtig bei der Abwehr russischer Angriffe sind.









