Der Wasserstand der Donau ist so niedrig, dass Rumänien sein Atomkraftwerk abschalten muss. Im Rhein fahren kaum Schiffe, aber Lkw sind auch keine Lösung, sagt ein Verband.

Wegen der eingeschränkten Transportkapazitäten der Schifffahrt infolge des Niedrigwassers des Rheins werden Güter zunehmend an Land transportiert

Thomas Frey/dpa

afp/dpa | Auf dem Rhein bei Köln waren nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein wegen des historischen Niedrigwassers am Donnerstag kaum noch Schiffe unterwegs. Binnenschiffer fordern deshalb von der Politik Unterstützung. Die Förderung von niedrigwasseroptimierten Schiffen müsse fortgesetzt werden, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Binnenschifffahrt, Jens Schwanen. Es gebe derzeit in Deutschland nur zwölf solcher Schiffe. Und: Der Ausbau der Fahrrinnen des Rheins müsse vorangetrieben werden.

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte noch am Mittwoch erklärt, Wasserstraßen ausbauen und die Förderung niedrigwasseroptimierter Schiffe fortsetzen zu wollen.