Die Schweizer Athletin Audrey Werro stürzt im Halbfinal der Leichtathletik-EM – und steht dennoch im FinalAudrey Werro gilt bei der Leichtathletik-EM als Topfavoritin über 800 Meter. Im Halbfinale stürzt sie und knallt heftig auf die Laufbahn. Die 22-Jährige kann dennoch im Finale antreten.13.08.2026, 14.16 Uhr2 LeseminutenAktualisiertAudrey Werro ist beim 800 m Halbfinale gestürzt.Reuters / Dylan Martinez(sda) Der erste Halbfinal über 800 Meter an der EM in Birmingham nimmt für Audrey Werro trotz Drama ein glückliches Ende. Die Gold-Kandidatin stürzt in der letzten Kurve vor der Zielgeraden als Führende. Im Final ist sie trotzdem startberechtigt.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Werro blieb nach der harten Landung auf der Bahn längere Zeit liegen, lief das Rennen aber noch fertig. Dass sie die letzten 100 Meter trotz dem Pech hinter sich brachte, war wichtig. Denn damit erfüllte sie die Vorgabe, um doch noch im Final starten zu dürfen.Und das darf Werro in der Tat. Die Zuständigen von Swiss Athletics legten innert der zugestandenen Frist von 30 Minuten Protest ein – und erhielten Recht. Die 22-jährige Romande wird am Freitag im Kampf um die Medaillen dabei sein.Schweizer Final-TrioWerro ist eine von drei Schweizerinnen im Final über die zwei Bahnrunden. Veronica Vancardo, Kantonskollegin von Werro und mittlerweile die drittschnellste Schweizerin über diese Distanz, schaffte den Vorstoss dank Rang 3 im ersten Halbfinal. Die Aargauerin Valentina Rosamilia sicherte sich ihren Platz im Final-Feld über die gelaufene Zeit. Mit 1:58,16 gelang ihr eine persönliche Bestleistung, die zu Platz 4 im zweiten Halbfinal reichte.Schnellste in dieser zweiten Abteilung und auch aller Starterinnen war Olympiasiegerin Keely Hodgkinson aus Grossbritannien vor der Niederländerin Femke Broeders-Bol.