Hitze und ihr Einfluss auf die Gesundheit: Dazu forscht und arbeitet Franziska Matthies-Wiesler, 58, seit 2003. Sie war damals im Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation für Europa beschäftigt, als der Kontinent im „Jahrhundertsommer“ mit wochenlangen Höchsttemperaturen von einer der größten Naturkatastrophen seiner Geschichte getroffen wurde. Inzwischen arbeitet sie am Helmholtz-Zentrum in München, beschäftigt sich aber weiterhin damit, wie sich Menschen besser an den Klimawandel anpassen können. Im Juni veröffentlichte sie mit anderen Expertinnen und Experten einen Musterhitzeschutzplan für Schulen.