Stand: 11.08.2026 • 11:44 Uhr
30 Grad im Klassenzimmer sind keine Seltenheit. Hitze erschwert die Konzentration und kann für Kinder gesundheitlich problematisch werden. Doch viele Schulen sind auf hohe Temperaturen noch nicht ausreichend vorbereitet.
Von Katharina Wilhelm, HR
Das neue Schuljahr an der Helmholtzschule in Frankfurt startet mit hohen Temperaturen. "Es ist manchmal schwer, sich zu konzentrieren", sagt Abiturient Norman Eßer. Seine Klassenkameradin Julia Schröter ergänzt, vor allem im dritten Stock sei der Unterricht anstrengend: "Das geht schon sehr in den Kopf."
Die 1912 gegründete Schule wird derzeit thermisch saniert. Schuldirektor Gerrit Ulmke erklärt jedoch, dass die Maßnahmen vor allem auf Energieeinsparungen im Winter abzielten. Für die Temperaturen im Sommer brächten sie wenig. In den Klassenräumen seien 30 Grad keine Seltenheit. Darunter leide nicht nur die Konzentration der Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Technik: Überhitzte Serverräume führten teilweise dazu, dass Computerunterricht ausfallen müsse. Ulmke spricht sich deshalb für den zeitweisen Einsatz von Klimaanlagen aus.











