PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsMehr als nur PSTest: Hyundai Ioniq 6 NStand: 11:51 UhrLesedauer: 5 MinutenDer Hyundai Ioniq 6 N weckt beim Fahrer Emotionen, die die E-Mobilität bislang kaum erzeugen konnteQuelle: HyundaiHyundai überträgt das Erfolgsrezept des Ioniq 5 N auf eine flachere Limousine. Der Ioniq 6 N fährt präziser, schneller und erwachsen.SP-X/Köln. Die E-Mobilität hat zu einer Leistungs-Inflation geführt: Selbst 650 PS sind für einen modernen Stromer kein besonders beeindruckender Wert mehr. Beim exakt so starken Hyundai Ioniq 6 N sind es aber nicht die abstrakten Zahlenwerte, die beeindrucken. Sondern wie sie inszeniert sind: Mit so viel Herzblut und Detailverliebtheit, dass sie beim Fahrer Emotionen wecken, die die E-Mobilität bislang kaum erzeugen konnte.

Schon der zivile Ioniq 6 gehört zu den eigenständigsten Elektroautos auf dem Markt. Mit seiner stromlinienförmigen Silhouette, dem tief gezogenen Dach und dem eigenwilligen Heck hat die Limousine immer schon polarisiert. Das leistungsgesteigerte N-Modell setzt nun noch zwei Nummern drauf, ist keine dezente Gentleman-Sportversion, sondern ein ziemlich offensives Statement. Breitere Radhäuser, tiefer gezogene Schürzen, 20-Zoll-Räder und vor allem der große Schwanenhals-Heckflügel lassen keinen Zweifel daran, dass es hier nicht nur um ein paar zusätzliche Kilowatt geht.