Der britische Hersteller von Bau-, Industrie- und Landmaschinen J. C. Bamford Excavators (JCB) hat mit seinem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug JCB Hydromax auf den Bonneville Salt Flats einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Landfahrzeuge mit Wasserstoff-Verbrennungsmotoren aufgestellt. Das mit zwei serienmäßigen, eigentlich für Bagger konstruierten Verbrennungsmotoren ausgerüstete Fahrzeug erreichte dabei in zwei Läufen eine gemittelte Geschwindigkeit von 406,32 mph (etwa 653,9 km/h). Der bisherige Rekord von 185,5 mph, aufgestellt von einem BMW H2R im August 2004 ebenfalls in Bonneville, wurde durch JCBs Rekordfahrt nahezu pulverisiert.
Bei der Rekordfahrt für Wasserstoff-Verbrennungsfahrzeuge saß der ehemalige Pilot der Royal Air Force Andy Green, der bereits das JCB-Dieselmax-Fahrzeug 2006 zu einem Rekord in der Dieselklasse gelenkt hatte, am Steuer. Green ist auch der erste Mensch, der mit einem Landfahrzeug die Schallmauer durchbrach, und hält mit einer Geschwindigkeit von 763,035 mph (etwa 1228 km/h) den absoluten Geschwindigkeitsrekord für Landfahrzeuge.
JCB Hydromax
Bei der Wasserstoff-Rekordfahrt ging es um die FIA-Kategorie A, Gruppe XIV, Klasse 7 für Landfahrzeuge, die mit fliegendem Start die Zeitmessung auslösen. Bei dem JCB Hydromax handelt es sich um ein 9,75 m langes Fahrzeug, das mit zwei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren mit einer Leistung von jeweils etwa 588 kW (800 PS) ausgerüstet ist und die es zusammen auf 1600 PS bringen. Die gekoppelten Motoren sind ursprünglich für Bagger und Landmaschinen von JCB hergestellt worden. Es handelt sich dabei um serienmäßige Motoren, die im Rahmen eines Wasserstoffprogramms mit Kosten in Höhe von 100 Millionen Britischen Pfund entwickelt worden sind. Sie werden im JCB Motorenwerk in Foston in der Grafschaft Derbyshire in Großbritannien hergestellt.











