Der Regisseur David Robert Mitchell bringt in „The End of Oak Street“ das Weltall in Unordnung. Und reichlich Dinos in eine Vorstadtidylle.
Hier jedenfalls ist die Welt in „The End of Oak Street“ noch in Ordnung
Warner Bros.
Gleich vorweg: Dieser Film dürfte nichts für Menschen mit einer ausgeprägten Schlangenphobie sein. Der Anblick der Titanoboa cerrejonensis und wie sich dieses graubläuliche, 13 bis 15 Meter lange und vor 60 Millionen Jahren lebende Urzeitungetüm in schleichender Stille durch die Gänge eines Hauses windet, unbemerkt von den sich dort aufhaltenden Menschen, auf der Suche nach seiner nächsten Beute, könnte für Menschen mit jener Angstausprägung zu einer kleinen Belastungsprobe werden.
Der Regisseur David Robert Mitchell hat sich für seinen neuen Spielfilm „The End of Oak Street“ eine skurrile Prämisse ausgedacht. Was wäre, wenn im Jahr 1982 ganze Straßenzüge eines amerikanischen Vororts durch eine Anomalie im Universum in jene prähistorische Zeit versetzt werden, als Dinosaurier die Erde dominierten? Dass die Titanoboa, die größte Schlange aller Zeiten, erst kurz nach dem Aussterben der Dinosaurier existierte, ist dabei völlig unerheblich. Ebenso die Erklärung für dieses kosmische Ereignis. Die Lust an der Inszenierung dieses in 80er-Nostalgie getränkten Riesenechsenspektakels steht im Vordergrund.













