Das neue Windenergie-auf-See-Gesetz lässt die Ausbauziele unverändert. Ein neues Instrument soll die Investitionen besser absichern.
Soll wieder vorankommen: Bau eines Windparks in der Ostsee
Paul Langrock
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) will Anlagebetreibern für Offshore-Windparks künftig mit einem neuen Instrument mehr Sicherheit verschaffen. Sogenannte zweiseitige Differenzverträge (Contracts for Difference, CfD) sollen für den Anlagenbetreiber ähnlich wie eine garantierte Einspeisevergütung wirken.
CfDs funktionieren so: Wenn die Erlöse am Markt unterhalb des zuvor festgelegten Fixpreises liegen, bekommt der Betreiber die Differenz als Subvention erstattet. Erzielt er in Zeiten hoher Strompreise Erlöse, die über diesem Wert liegen, muss er den Übergewinn abführen. So ist der CfD eine Art Festvergütung mit Umweg über den Markt.









