Trockenheit und Hitze beeinträchtigen den Verkehr auf Deutschlands wichtigster Wasserstraße, Öko­no­m*in­nen sorgen sich um das Wirtschaftswachstum.

Das Niedrigwasser auf dem Rhein bei Kaub bereitet Öko­no­m*in­nen Sorge

Thomas Frey/dpa

Öko­no­m*in­nen sorgen sich wegen der Folgen des Niedrigwassers im Rhein und anderen Flüssen um die deutsche Wirtschaft. „Südlich von Kaub droht jetzt ein komplettes Abschneiden der Transportwege und damit eine Zweiteilung des Rheins“, sagte Verkehrsexperte Thomas Puls vom Institut der deutschen Wirtschaft der Rheinischen Post. Da weder Straße noch Schiene in der Lage seien, „die anfallenden Güter aufzunehmen, besteht die wahrscheinlichste Reaktion der Grundstoffindustrien in einer Produktionsreduktion“.

Der Chemiekonzern Covestro meldete bereits erste Probleme: „Aufgrund der akuten Niedrigwasserlage ist der Rohstoff- und Warenverkehr derzeit erheblich eingeschränkt.“