Ein Unternehmen aus Texas will den fossilen Energieträger an der grönländischen Ostküste fördern. Auf die Genehmigungen zu warten, dauert ihm zu lang.
Hier gibt es noch unerforschte Ölvorkommen: grönländische Ostküste
Danita Delimont/imago
Wieder einmal sieht sich Grönland genötigt, auf unwillkommene Signale aus den USA zu reagieren: Am Montag erklärte Rohstoffminister Múte B. Egede die Zuversicht einer US-amerikanischen Ölgesellschaft für vollkommen unrealistisch, noch dieses Jahr in Grönland mit Probebohrungen loslegen zu können.
Entscheidende Figuren der Greenland Energy Company zählen dem britischen Guardian zufolge zu den Gefolgsleuten von US-Präsident Donald Trump. Das Unternehmen aus Texas hatte vergangene Woche seine Aktionäre über Fortschritte seines Ölprojekts im Nordosten Grönlands informiert. Eines „der letzten, vielleicht das letzte vielversprechende, noch unerforschten Ölvorkommen der Welt“, so schwärmen die Amerikaner von der Region Nunap Qeqqa an der grönländischen Ostküste.












