Erst im vergangenen Jahr hatte Chloé Bakalar die Rolle als Chefethikerin bei OpenAI übernommen, nun hat sie das Unternehmen für künstliche Intelligenz schon wieder verlassen. Wie die „Financial Times “ (FT) berichtet, verabschiedete sich Bakalar im vergangenen Monat ohne öffentliche Mitteilung von dem Start-up von CEO Sam Altman (41).
Bakalar war im August 2025 von Meta zu OpenAI gewechselt. Dort hatte sie die KI-Ethikprogramme geleitet und deren Grundsätze in Produkten wie Facebook und Instagram verankert. Nach sechs Jahren bei Meta ging sie schließlich zu OpenAI. Zudem hatte Bakalar akademische Positionen am University College London, an der Temple University und an der Princeton University inne.Tech- und KI-Unternehmen stellen Ethiker und Philosophen ein, damit diese sich mit den Auswirkungen der Technologien auf Nutzer und die Gesellschaft beschäftigen. Einer mit Bakalars ehemaliger Rolle vertrauten Person zufolge habe sich die Ethikleiterin bei OpenAI insbesondere mit ethischen Ansätzen zur Modellentwicklung, der Interaktion zwischen Menschen und KI sowie der Debatte über maschinelles Bewusstsein konzentriert. Zugleich soll Bakalar die einzige fest angestellte Ethikerin des ChatGPT-Entwicklers gewesen sein – einen Nachfolger für ihre Position soll es aktuell nicht geben.










