Der Dokumentarfilm „Finding Connection“ begleitet Menschen und ihre KI-„Partner“. Manchmal wirken diese Programme sogar erschreckend menschlich.

Nicht allein und trotzdem einsam? Denise Valenciano mit Star im Telefon in „Finding Connection“

Four Guys

Es ist eine Binsenweisheit, dass unsere Beziehung zur künstlichen Intelligenz über unsere Zukunft entscheiden wird. Allerdings kann man das Stichwort „Beziehung“ auch sehr verschieden auslegen. Florian Karner beschäftigt sich in seinem Dokumentarfilm „Finding Connection“ mit der scheinbar naheliegendsten. Was, wenn wir die Maschinen wie Menschen behandeln und Beziehungen mit ihnen eingehen?

In der klassischen Form für öffentlich geförderte Dokumentarfilme nähert sich Karner seinem Thema mittels vier verschiedener Protagonisten, zwei Männer, zwei Frauen. Die KI macht's möglich, dass wir als Zu­schaue­r:in­nen bei den Gesprächen zwischen Mensch und „Large Language Machine“ zuhören und zuschauen dürfen. Weshalb der KI auch eingangs quasi gedankt wird: „This film contains AI-generated content in the form of text, image, video, and audio“, setzt Karner als Erklärung vorneweg. Worauf sich das noch außerhalb der aufgezeichneten Unterhaltungen bezieht, bei denen die Stimmen des jeweiligen KI-Gegenübers modifiziert und verstärkt sind, muss man sich ausmalen.