Erst ein-, dann ausgeladen: RTL/ntv will eine TV-Debatte zur Landtagswahl ohne CDU und Linke durchführen. Die sehen hinter der Ausladung die SPD am Werk.
„Inakzeptabler Vorgang“: CDU-Landeschef und -Spitzenkandidat Daniel Peters
Jens Büttner/dpa
Es kommt selten vor, dass CDU und Linkspartei in Mecklenburg-Vorpommern einer Meinung sind. Aber manche Ereignisse schweißen zusammen. So spricht Daniel Peters, der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in sechs Wochen, von einem „inakzeptablen Vorgang“. Und Linken-Landeschef Hennis Herbst stimmt ausnahmsweise zu: „Da werde ich grundsätzlich. Das geht gar nicht.“
Der Vorgang, der so gar nicht geht, ist in erster Linie ein recht unfreundlicher Akt: Beide Parteien wurden von der Sendergruppe RTL/ntv und dem kooperierenden Radiokanal Ostseewelle Anfang Juni zu einer Fernsehdebatte im Vorfeld der Wahl am 20. September erst schriftlich eingeladen – und nun, zwei Monate später, ebenfalls schriftlich wieder ausgeladen. Ohne Begründung.








