Stand: 10.08.2026 • 18:43 Uhr

Am Mittwoch schiebt sich der Mond über Deutschland zwischen Sonne und Erde und erzeugt eine partielle Sonnenfinsternis. Viele wollen das Himmelsereignis verfolgen, aber es gibt dabei ein paar Dinge zu beachten.

Von Juliane Orth, HR

Catherine Fischer fiebert der Sonnenfinsternis entgegen. Bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA beteiligt sie sich an der Planung und Koordination wissenschaftlicher Sonnenbeobachtungen der Raumsonde Solar Orbiter. Die Sonnenfinsternis am 12. August ist auch für sie ein Highlight, ein "richtiges astronomisches Event". Dieses Mal wird Fischer kein technisches Spezialgerät nutzen, sondern "eine einfache Sonnenfinsternisbrille". Mit einer geprüften Folie, wie sie extra betont.

Dabei liegt es ihr nicht nur am Herzen, Astro-Fans die Begeisterung für das Ereignis am Himmel zu vermitteln, sondern auch das Wissen um die Gefahren. Denn der direkte Blick in die Sonne kann die Netzhaut des Auges dauerhaft schädigen. "Das kann sehr, sehr schnell gehen", warnt Fischer. Das Tückische: Man merkt es nicht gleich, denn auch wenn die Netzhaut des Auges sehr empfindlich ist - sie hat keine Schmerzrezeptoren.