Ein schweres Erdbeben hat den Westen Kolumbiens erschüttert, Behörden bestätigen 47 Todesopfer. Auch in Venezuela war das Beben zu spühren.
Durch das Erdbeben am 10. August zerstörtes Haus in Pereira
Alexis Munera/Anadolu Agency/imago
ap/rtr | Ein schweres Erdbeben im Westen Kolumbiens hat nach ersten Erkenntnissen mindestens 47 Menschen das Leben gekostet. Besonders schwer getroffen wurde die Stadt Pereira in der Kaffeeregion des Landes. Dort starben mindestens 18 Menschen, wie Bürgermeister Mauricio Salazar dem Sender Caracol Radio sagte. Zudem seien Menschen in eingestürzten Gebäuden eingeschlossen. In Manizales kamen zwei Menschen ums Leben, wie Bürgermeister Jorge Eduardo Rojas in einem Interview mit dem Sender Blu Radio sagte. In der Großstadt Cali stürzten mindestens 20 Gebäude ein. Zudem befürchtete man dort weitere Verschüttete, wie Bürgermeister Alejandro Eder erklärte. Die Stadt forderte Rettungsteams aus Bogota und Medellin an.
Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke des Bebens, das bis ins angrenzende Ecuador zu spüren war, mit 7,4. Es ereignete sich in einer Tiefe von 107 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens lag laut USGS und der kolumbianischen Erdbebenwarte rund 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Bogotá in San José Del Palmar in der Region Chocó.










