Norwegens Verband um Präsidentin Lise Klaveness hatte am Freitag als erster offen den Rücktritt von Gianni Infantino als Fifa-Präsident gefordert. Am Montag dann erhielt dieses Statement zusätzlichen Rückenwind: In einem Brief haben sich die Dachverbände von Europa, Asien, Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik geschlossen gegen Infantino positioniert. Sie rufen dazu auf, die Einheit des Fußballs „zu wahren – und für eine Führung einzustehen, die dem Fußball dient, statt ihn beherrschen zu wollen“. Außerdem hat die Drohung eines WM-Boykotts der europäischen Nationen weiter Bestand – und dann sind da noch all die juristischen Streits und Ermittlungen.Wie ist hier der aktuelle Stand? Setzt bei Infantino jetzt die Einsicht ein, dass es für ihn nicht mehr weitergehen kann? Oder weckt die neue Geschlossenheit seiner Gegner erst recht den Kampfesgeist in ihm? Welche Bedeutung kommt dem Brief zu und welche Rolle spielt Uefa-Präsident Aleksander Čeferin? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher mit den Fifa-Experten Johannes Aumüller und Thomas Kistner.Der Fußball-Podcast der Süddeutschen Zeitung erscheint immer montags. Sie finden alle Folgen auf iTunes, Spotify, RTL und allen anderen gängigen Podcast-Apps. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast. Die Redaktion dieses Podcasts erreichen Sie via podcast@sz.de.