Stand: 10.08.2026 • 16:33 Uhr
Alle zwei Jahre beschäftigt sich das Weltsozialforum mit der Lage des Globalen Südens. In diesem Jahr kam man in Benin zusammen - und hatte eine selbstbewusste Botschaft für die Staaten des Nordens.
"So-, So-, Solidarité!“ schallt es über den Campus der weitläufigen Universität von Cotonou, der größten Stadt Benins an der westafrikanischen Atlantikküste. Zur Abschlusskundgebung haben sich nochmal rund 1.000 Teilnehmende des Weltsozialforums versammelt. Es sind Menschen aus mehr als 50 Ländern, die meisten aus afrikanischen Staaten, aber auch aus Lateinamerika und Asien. Viele marschieren in den farbenreichen Kleidern ihrer Herkunftsländer, tragen Banner ihrer Organisationen vor sich her.
Die Stimmung ist kämpferisch. Ihre Slogans klingen wie ein selbstbewusstes Statement des Globalen Südens an die reichen Industriestaaten im Norden der Welt. "Solidarität mit den Kleinbauern Afrikas!", "Solidarität mit den Migranten und Migrantinnen!", "Solidarität mit den Entrechteten und Vertriebenen!"
Sie fordern Gerechtigkeit, auch durch die internationale Klimapolitik: Demonstranten am Rande des Weltsozialforums in Benin.








