Nach Absage der Regierung des Gastgeberlandes Benin hat das Weltsozialforum mit zweitägiger Verspätung begonnen. Der Grund ist bislang unklar.
Teilnehmerinnen beim ersten Weltsozialforum im brasilianischen Porto Alegre 2001
Dado Galdieri/ap
epd | Das Weltsozialforum (WSF) hat wegen einer kurzfristigen Absage durch die Regierung im Austragungsland Benin mit zweitägiger Verspätung begonnen. Die eigentlich für Dienstag geplante Eröffnung der internationalen Sozialplattform sei nach einem überraschenden Rückzieher der Regierung zunächst abgesagt worden, sagte Francisco Marí vom Hilfswerk Brot für die Welt dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag. In intensiven Gesprächen zwischen den WSF-Organisatoren und beninischen Regierungsvertretern sei dann doch noch eine Einigung erzielt worden. Das Forum begann am Donnerstagvormittag.
Eine Begründung für die zwischenzeitliche Absage „kennen wir nicht“, sagte Marí, der als Agrarexperte und Mitglied im internationalen Rat des WSF selbst in der beninischen Hauptstadt Cotonou ist. Die Regierung habe lediglich „unvorhergesehene Ereignisse“ angeführt, obwohl das WSF seit zweieinhalb Jahren vorbereitet werde. Eigentlich sollte die 17. Ausgabe vom 4. bis 8. August unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ in den Räumlichkeiten der Universität von Cotonou stattfinden.







